„Fett wia a Greil“ 

Die Gefräßigkeit der Siebenschläfer ist sprichwörtlich. Je mehr Fettreserven die Tiere im Herbst ansetzen, umso besser überleben sie den Winter.

Auf Nahrungssuche begeben sich die gefräßigen Bilche in der Nacht. Nachdem im Frühjahr und Sommer Knospen, Blätter, Beeren und Früchte, gelegentlich auch Insekten, Eier, Schnecken und Würmer auf dem Speiseplan standen, wird im Herbst auf fettreiche Kost gesetzt: Samen, Eicheln, Nüsse und Kastanien. Ihre Gefräßigkeit ist sprichwörtlich und kommt nicht von ungefähr: Je mehr Fettreserven die Tiere im Herbst ansetzen können, umso besser und umso höher sind ihre Überlebenschancen, denn während des Winterschlafes verlieren sie bis zur Hälfte ihres Körpergewichts.

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In Südtirol hat jeder, unabhängig vom Grundbesitz, die Möglichkeit, im Jagdrevier seiner Wohnsitzgemeinde die Jagd auszuüben, wenn er …

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Schnackseln statt schlafen

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Sexsymbol in der Antike

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Unsichtbare Gefahr

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Schwanz abwerfen bei Gefahr

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Die Spechtschmiede

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Die Geschichte vom Schluckspecht

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Borkenkäfer aufgepasst!

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Baumeister und Zimmervermieter

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Trommelnd auf Partnersuche

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Bitte nicht stören!

Werden die Schneehühner bei ihrer Abendäsung gestört, so wirkt sich dies besonders nachteilig für sie aus.

Raufußhühner haben einen starken Magen

Sie kommen auch mit grober Äsung gut zurecht. Ob Föhrennadeln, Wacholderbeeren oder Samen, geäst wird, was verfügbar ist

Kennen Sie das Heidelbeerhuhn?

Das Auerwild müsste eigentlich Heidelbeerhuhn heißen. Es kommt nur dort vor, wo Heidelbeeren wachsen.

Insekten essen liegt im Trend

Bei den Küken der Raufußhühner jedenfalls. Sie brauchen nämlich Eiweiß, damit sie groß und stark werden.