Raufußhühner haben einen starken Magen

Zwergsträucher stellen im gesamten Verbreitungsgebiet für alle Raufusshühner die wichtigste Nahrung dar. Die meisten dieser strauchartigen Holzgewächse tragen Beeren. Solange diese im Herbst verfügbar sind, werden sie gerne geäst. Daneben werden auch alle anderen oberirdischen Pflanzenteile, die Triebe, Knospen, Blüten und Blätter sehr gerne angenommen.

Wenn die Zwergsträucher im Winter zugeschneit sind, dienen je nach Gebiet verschiedene Baumarten als Ersatznahrung. Für das Birkwild sind das sehr oft Lärchentriebe. Aber auch die Knospen und Blätter der Vogelbeere sind eine wichtige Winternahrung für Spielhahn und -henne, ebenso die Nadeln, Zapfen und Knospen der Föhre, Tannenadeln, Wacholderbeeren und –nadeln und die Kätzchen und Knospen der Birke.

In relativ schneearmen Gebieten bleiben Heidelbeertriebe, aber auch Alpenrosenknospen den ganzen Winter über die Hauptnahrung des Birkhuhns.

Birkhühner und noch mehr das kleinere Haselhuhn brauchen vielseitige Nahrung. Sie wechseln auch im Winter oft die Nahrungspflanze. Wogegen sich das größere Auerhuhn längere Zeit allein von Föhrennadeln ernähren kann, regional sogar von den sonst nicht sehr beliebten Fichten- oder Tannennadeln.

Mehr aus „Schon gewusst?“

  • Insekten essen liegt im Trend
  • Kennen Sie das Heidelbeerhuhn?
  • Raufußhühner haben einen starken Magen
  • Bitte nicht stören!
  • Warum der Specht keine Kopfschmerzen bekommt
  • Trommelnd auf Partnersuche
  • Baumeister und Zimmervermieter
  • Borkenkäfer aufgepasst!
  • Die Geschichte vom Schluckspecht
  • Die Spechtschmiede
  • Schwanz abwerfen bei Gefahr
  • Warum Enten im Winter nicht auf dem Eis festfrieren
  • Warum Wasservögel nicht nass werden
  • Was der Schnabel über einen Erpel verrät
  • So kam die Stockente zu ihrem Namen
  • Die kleinste Ente Europas
  • Unsichtbare Gefahr
  • Sexsymbol in der Antike
  • Schnackseln statt schlafen
  • „Fett wia a Greil“
  • Siebenschläfereintopf
  • Soziales Jagdsystem