Wildunfälle vermeiden

Achtung Wild! Wie Autofahrer Unfälle mit Wildtieren vermeiden

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Achtung in der Dämmerung

Besonders gefährlich sind Straßen durch Waldgebiete frühmorgens und abends. Dann sind viele Tiere auf den Läufen. Hier gilt: Fuß vom Gas, Straßenränder im Auge behalten und immer bremsbereit sein.

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Fuß vom Gas

Warnschilder „Wildwechsel“ beachten und Fahrstil anpassen! Bei Tempo 50 kann ein Autofahrer sein Fahrzeug noch rechtzeitig zum Stehen bringen, wenn in 40 Meter Entfernung plötzlich ein Wildtier auf die Straße springt. In den allermeisten Fällen taucht das Wild nur 20 Meter und kürzer vor dem Fahrzeug auf. Wer da zu schnell fährt, kann einen Unfall nicht mehr verhindern.

Mit Fernlicht fahren

Nachts in bewaldeten Gegenden – wenn möglich – mit Fernlicht fahren. Die Augen der Tiere wirken wie Rückstrahler und sind besser zu erkennen.

Kontrolliert bremsen

Taucht Wild im Scheinwerferlicht auf, sofort kontrolliert (!) bremsen, abblenden, und hupen, um das Wild zu verscheuchen. Achtung: Wildtiere sind meist nicht allein unterwegs. Einem Tier können weitere folgen.

Tiere reagieren anders

Ein Wildtier wartet nicht am Fahrbahnrand, bis es die Straße überqueren kann. Auch, wenn das Tier das Fahrzeug sieht, kann es trotzdem unmittelbar vor dem Auto auf die Straße springen.

Keinen Auffahrunfall riskieren

Bei Kleintieren wie Fröschen oder Igeln sollten Sie nicht vollbremsen und so einen Auffahrunfall riskieren.

Nicht ausweichen

Weichen Sie nicht aus, da Ausweichmanöver meist im Gegenverkehr oder vor einem Baum enden.

Was tun bei einem Wildunfall?