Schwanz abwerfen bei Gefahr

Wenn ein Siebenschläfer verfolgt wird, flieht er oft am Stamm hinauf in die Baumkrone. Vor allem Baummarder und Eulen stellen den Schläfern nach. Haselmaus und Gartenschläfer fallen mitunter auch Fuchs, Wiesel und Hauskatzen zum Opfer. Um den Fängen dieser Beutegreifer zu entkommen, haben die Bilche eine bemerkenswerte Anpassung entwickelt. Am Schwanz der Schläfer befindet sich eine Sollbruchstelle. Packt ein Feind die Nager an der Schwanzspitze, reißt die Haut dort ab und das Tier kann entwischen. Übrig bleiben einige hautlose Schwanzwirbel, die mit der Zeit vertrocknen und abfallen. Nach einigen Wochen ist von der „Amputation“ schon nichts mehr zu sehen, außer, dass der Schwanz ein gutes Stück kürzer ist, weil er nicht wie bei den Eidechsen nachwächst.

Mehr aus „Schon gewusst?“

  • Insekten essen liegt im Trend
  • Kennen Sie das Heidelbeerhuhn?
  • Raufußhühner haben einen starken Magen
  • Bitte nicht stören!
  • Warum der Specht keine Kopfschmerzen bekommt
  • Trommelnd auf Partnersuche
  • Baumeister und Zimmervermieter
  • Borkenkäfer aufgepasst!
  • Die Geschichte vom Schluckspecht
  • Die Spechtschmiede
  • Schwanz abwerfen bei Gefahr
  • Warum Enten im Winter nicht auf dem Eis festfrieren
  • Warum Wasservögel nicht nass werden
  • Was der Schnabel über einen Erpel verrät
  • So kam die Stockente zu ihrem Namen
  • Die kleinste Ente Europas
  • Unsichtbare Gefahr
  • Sexsymbol in der Antike
  • Schnackseln statt schlafen
  • „Fett wia a Greil“
  • Siebenschläfereintopf
  • Soziales Jagdsystem