Auerhuhn sucht Heidelbeere und Nadelbäume

Das Auerhuhn ist in seiner Ernährung ganz besonders anpassungsfähig, je nach dem regionalen oder jahreszeitlich verfügbaren Angebot. Sein Verdauungstrakt kommt auch mit grober Äsung gut zurecht. Ob Waldkiefer, Wacholderbeeren und – nadeln, Vogelbeeren, Aspen- und Birkenblätter, Fichtennadeln und -samen… geäst wird, was gerade am besten verfügbar ist.

Nur was die Heidelbeere angeht, macht das Auerhuhn keine Kompromisse. Denn es besiedelt in seinem gesamten Areal von der Taiga und Tundra des Nordens bis in die Alpen nur solche Wälder, wo dieser Zwergstrauch wächst. Die zweite wichtige Komponente im Auerwild-Lebensraum ist die Waldkiefer, deren Nadeln und unreife Zapfen im Winter die Hauptnahrung sind. Wo die Kiefer fehlt, tritt die Fichte an ihre Stelle. Heidelbeere und immergrüne Nadelbäume bilden also die bestimmenden Elemente des Auerhuhn-Habitats. Im Frühjahr bei der Jungenaufzucht sind zudem Ameisen ein wichtiges Nahrungselement des Auerwildes.

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