Webinar – Wildtiere im Freizeitstress

Webinar – Wildtiere im Freizeitstress

5. November 2021

Der Tiroler Jägerverband organisiert am 16. November ein Webinar zum Thema „Wildtiere im Freizeitstress“.

Neue Radwege, Skitouren und Nachtwanderungen – und dies mitten im Lebensraum der Wildtiere. Haben Wildtiere überhaupt noch einen Platz? Können sie sich an Störungen gewöhnen, wenn ja an welche?

Wildbiologin DDr. Veronika Grünschachner-Berger erläutert die Grundlagen der Störungsbiologie und geht auf Maßnahmen ein, die Störungen minimieren können.

Datum: 16. November 2021

Uhrzeit: 18 bis 20 Uhr

Anmeldung erforderlich!

Die Anmeldung erfolgt über die Website des Tiroler Jägerverbandes oder direkt über diesen Link.

Aufgetischt – Wildkochkurs begeistert die Teilnehmer

Aufgetischt – Wildkochkurs begeistert die Teilnehmer

4. November 2021

An zwei Abenden im Oktober wurde im Gustelier, dem Atelier für Geschmackserfahrung des HGV in Bozen, kulinarisch aufgetrumpft. 12 Wildgourmets, darunter 3 Jägerinnen und 6 Jäger, fanden sich beim Wildkochkurs ein, um zusammen mit Anton Dalvai ein Stück Wild zu zerwirken und zuzubereiten. Dalvai ist Küchenchef des Berggasthofs Dorfner in Gschnon/Montan und hat langjährige Erfahrung in der Zubereitung von Wild.

Unter der fachkundigen Anleitung des Meisterkochs zerwirkten die Teilnehmer am ersten Abend ein Stück Kahlwild. Anschließend verarbeitete und verkostete die Gruppe die Leber und den Lecker des Tieres. Auch einen Hirschtatar aus der Keule ließen sich die Teilnehmer schmecken.

Am zweiten Abend standen acht Gerichte aus verschiedenen Fleischteilen auf dem Menü. Die Teilnehmer mussten bei der Zubereitung selbst Hand anlegen. Rosa gebratene Hirschnuss auf Petersilienwurzelpüree und Preiselbeersauce, hausgemachte Tagliolini mit geschnittenem Ragout und sautierten Aldeiner Pilzen und geschmorter Ossobuco vom Rohr mit Gemüsesauce auf Kräuterrisotto sind nur einige der schmackhaften Gerichte, die von den Jägerinnen und Jägern unter der Leitung von Küchenmeister Anton Dalvai zubereitet wurden.

Ende November findet die zweite Auflage des Wildkochkurses statt. Der Kurs ist bereits ausgebucht. Weitere Kurse sind für das Jahr 2022 angedacht.

 

3 Fakten zum Wildbret

  • Wildbret hat eine sechsmal höhere Eisenkonzentration als Rind- oder Schweinefleisch
  • Wildbret hat einen doppelt so hohen Anteil an mehrfach ungesättigten Fettsäuren wie Lachs
  • Wildbret hat einen Fettanteil von 2 bis 4 %. Beim Hausschwein liegt der Fettanteil bei bis zu 50%

Heiliger Beistand – Die Geschichte der Hubertus-Legende

Heiliger Beistand – Die Geschichte der Hubertus-Legende

3. November 2021

Jeder kennt die Geschichte mit der Erscheinung des Heiligen Kreuzes zwischen den Geweihstangen eines Hirsches. Der Ursprung dieser Geschichte stammt eigentlich aus dem Orient. Ein indischer König soll diese Vision gehabt haben und in der Folge zur Religion bekehrt worden sein. Später wurde die Legende auf den heiligen Eustachius übertragen, der im Jahre 118 als Märtyrer starb. Heute verbindet man die Erscheinung mit dem heiligen Hubertus, ein Adeliger, der nach dem Tod seiner Frau zum Einsiedler und später zum Bischof wurde. Jedenfalls wird er seit dem Mittelalter als Jagdheiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 3. November. Christlichen Jägern gilt die Hirschlegende als Vorbild der Mäßigung und Ansporn zur weidgerechten Jagd.

Der heilige Hubertus wird nicht nur als Schutzpatron der Jagd angesehen, sondern von manchen auch als der erste Jagdgegner, weil er sich in der Legende nach der Hirscherscheinung von der Jagd losgesagt haben soll. Außerdem gilt er als Patron der Hunde und als Helfer gegen Tollwut, der Schützen, Kürschner, Metzger, Metallbearbeiter, Büchsenmacher, Optiker und Mathematiker.

Bei den Hubertusmessen rund um den 3. November gesegnetes Salz, Brot und Wasser soll gegen Hundebisse schützen, außerdem sollen Hunde dadurch vor Tollwut geschützt werden.

Online-Vortrag: Rotwildsituation in Südtirol – Bestandsentwicklung und Jagdstrategien

Online-Vortrag von Hubert Schatz: Rotwildsituation in Südtirol – Bestandsentwicklung und Jagdstrategien

15. Oktober 2021

Wie bereits angekündigt, findet am 21. Oktober 2021 ein vom Südtiroler Jagdverband organisierter Online-Vortrag mit dem Wildbiologen Hubert Schatz aus Vorarlberg statt. Er analysiert die Entwicklung des Rotwildes in Südtirol und stellt Jagdstrategien für die Zukunft vor.

Termin: Donnerstag, 21. Oktober 2021 – 19.30 Uhr

Vortrag in deutscher Sprache.

Die Veranstaltung wird über die Plattform Zoom abgehalten:   https://zoom.us/j/94148666633?pwd=cUF0NDhLZFZrM3dHUjRIU2tmNHN4QT09

Zoom-Meeting-ID 941 4866 6633  mit Kennwort 114466

Bestimmungen für die Einfuhr von Hunden nach Italien

Bestimmungen für die Einfuhr von Hunden nach Italien

15. Oktober 2021

Der Tierärztliche Dienst hat jüngst darauf hingewiesen, dass immer wieder Hunde nach Südtirol gebracht werden, ohne dass die Halter dabei die geltenden EU-Bestimmungen erfüllen. In diesen Fällen ist der Tierärztliche Dienst dazu verpflichtet, die vorgesehenen Verwaltungsstrafen auszustellen.

Im Wesentlichen betreffen die EU-Bestimmungen die folgenden Punkte:

  • Hunde aus dem EU-Ausland müssen von einem gültigen, in allen vorgesehenen Bereichen ausgefüllten Heimtierausweis begleitet werden und eine gültige Tollwutimpfung nachweisen.
  • Welpen müssen bei der Einfuhr 3 Monate und drei Wochen alt sein. Die Zeitspanne ergibt sich aus dem Mindestalter der Welpen für den Erhalt der Tollwutimpfung, 12 Wochen, und den anschließenden 21 Tagen, die vergehen müssen, bevor die Impfung gültig ist und der Hund über die Grenze gebracht werden darf.

Der Alpenschneehase in Südtirol – Vortrag im Naturmuseum

Der Alpenschneehase in Südtirol – Vortrag im Naturmuseum

11. Oktober 2021

Wie stark leidet der Alpenschneehase in Südtirol unter dem Klimawandel und der Konkurrenz verwandter Arten?

Darüber sprechen Simon Schwienbacher und Thomas Clementi bei dem von der Plattform Biodiversität Südtirol organisierten Vortrag. Dieser findet am Mittwoch, 13. Oktober um 18 Uhr im Naturmuseum statt und kann auch online auf dem YouTube-Kanal des Museums mitverfolgt werden.

Simon Schwienbacher ist Wildtierbiologe und Forstwirt und hat sich im Rahmen seiner Masterarbeit an der Universität für Bodenkultur Wien mit dem Thema Alpenschneehase beschäftigt. Thomas Clementi ist freiberuflich tätig und blickt auf eine langjährige Felderfahrung im Bereich alpiner Wildarten zurück.

Der Vortrag erfolgt in deutscher und italienischer Sprache, der Eintritt ist frei. Es sind der Grüne Pass und eine online-Buchung auf der Webseite des Museums unter diesem Link notwendig.

Weitere Informationen unter der Nummer 0471 41 29 64