Ergebnisse der Bezirksschießen 2021

Ergebnisse der Bezirksschießen 2021

Bezirk Sterzing – 9. und 10. Juli 2021

Von Links: Schießreferent Reinhard Gschnitzer, Florian Amrain, Egon Wurzer, Magdalena Haller, Kurt Fleckinger, Bezirkjägermeister Günther Bacher und Revierleiter Benedikt Haller 

Die Jägerschaft des Jagdbezirkes Sterzing traf sich am Freitag, den 9. Juli und am Samstag, den 10. Juli, um sich im jagdlichen Schießen zu messen. Traditionell wird im Bezirk auf hohem Niveau der Bezirksmeister ermittelt.

Das Jagdrevier Ridnaun hieß fast 100 Jägerinnen und Jäger des Wipptales im Jagdschießstand Ridnaun willkommen.

Bezirk Unterland – 10. Juli 2021

Von Links: Der Sieger Jörg Kofler (Revier Kurtatsch), der zweitplatzierte Walter Lentsch (Revier Montan) und der drittplatzierte Karl Zambaldi (Revier Neumarkt, Bezirksschießreferent)

Die Jägerschaft des Jagdbezirkes Unterland traf sich am Samstag, den 10. Juli, um sich im jagdlichen Schießen zu messen.

Bezirk Bozen – 15. Juli 2021

Endlich hieß es wieder „Feuer frei“. Nach einem Jahr „gezwungener“ Pause konnte am 15. und 16. Juli das Bezirksschießen wieder abgehalten werden. Die Veranstaltung wurde sehr gut angenommen, obwohl man eine leichte Zurückhaltung verzeichnen konnte. Die gemischte Zielscheibe, 2 Wildmotive und 1 Zielscheibe, fand wiederum sehr guten Anklang und war wiederum eine besondere Herausforderung, was man auch den Ergebnissen entnehmen kann. 84 Wertungsscheiben wurden beschossen.

In der Kategorie Repetierer holte sich Daniel Scarperi (Jagdaufseher) den Titel, auf Rang 2 platzierte sich Benedikt Thaler (Sarntal) und auf Rang 3 Roland Burger (Jenesien).

Die Kategorie Kipplauf konnte Udo Karnutsch (Mölten) für sich entscheiden, Rang 2 holte sich Ulrich Perkmann (Mölten) und Rang 3 Peter Paul Thaler (Sarntal).

Der Sieg in der Mannschaftswertung ging an das Revier Ritten vor dem Revier Sarntal (2) und dem Revier Jenesien (3). Die Wandertrophäe verbleit nach 3 Siegen dem Revier Ritten.

Unter den Teilnehmern wurden wieder zahlreiche Preise verlost.

Ein herzlicher Dank ergeht wiederum an unseren Schießreferenten Arno Pircher und den Verbandsaufseher Lorenz Heinisch sowie an die Jagdaufseher unseres Bezirkes für die hervorragende Versorgung mit Speis und Trank. Ein Dank auch an die Reviere, die einen Preis zur Verfügung gestellt haben.

 

Der Bezirksjägermeister Eduard Weger

Bezirk Brixen – 24. Juli 2021

Die 3 erstplatzierten Teilnehmer beider Kategorien:
von links vorne kniend: Revierleiter Andreas Brunner, Bezirksjägermeister Rino Insam, Schießreferent Norbert Grünfelder, dahinter RL Johann Prader mit Wandertrophäe
Mitte: Hubert Prader, Markus Senn, Franz Ritsch (anstelle von Alex Messner) (Repetierer) Daniele Stroppa, Paul Larcher und hinten Alois Josef Neumair (Kipplauf).

Die Jägerschaft des Jagdbezirkes Brixen traf sich am Samstag, den 24. Juli, um sich im jagdlichen Schießen zu messen.

Bezirk Meran – 7. August 2021

Die Jägerschaft des Jagdbezirkes Meran konnte nach einem Jahr coronabedingeter Pause am 7. August 2021 ihre Schießfertigkeit unter Beweis stellen. Die Veranstaltung in Rabenstein in Moos in Passeier wurde unter Einhaltung der Corona Regeln sehr gut angenommen, zwei Wildmotive und ein klassischer Zielkreis auf einer Scheibe, das fand wiederum sehr guten Anklang. Und das Ziel war eine besondere Herausforderung, das ließ sich aus den Ergebnissen ablesen.

In der Kategorie Repetierer holte sich Roland Blaas vom Revier Naturns den Sieg.

Die Kategorie Kipplauf konnte Johann Brunner vom Jagdrevier Moos im Passeier für sich entscheiden.

In der Kategorie Kombinierte (Wertung aus Kipplauf und Repetierer) holte sich Florian Haller, Revierleiter von Naturns, den 1. Platz.

Bezirk Vinschgau – 28. August 2021

Siegerehrung Repetierer von links: Revierleiter Willi Götsch, Bezirksjägermeister Günther Hohenegger, Anja Stecher (1.), Thomas Frank (2.), Manuel Padöller (3., leider nicht anwesend). Ganz rechts Revierleiter und Schießreferent Dietrich Spiess
Siegerehrung Kipplauf von links: Erhard Thanei (2.), Christian Pircher (1.), Martin Zueck (3.)

Das traditionelle Bezirksschießen des Bezirks Vinschgau konnte am 28. August bei schönstem Wetter auf dem Festplatz in Taufers im Münstertal abgehalten werden.

Insgesamt haben 169 Schützen an der Veranstaltung teilgenommen. Geschossen wurde auf eine Entfernung von 200 Metern, es standen 20 Stände zur Verfügung. Das Jagdrevier Taufers im Münstertal sorgte für einen reibungslosen Ablauf und verpflegte die Teilnehmer bestens.

Mehr FSME-Fälle

Mehr FSME-Fälle

11. August 2021

Heuer wurden bereits fünf FSME-Fälle in Südtirol gemeldet, zwei davon im Pustertal, zwei im Bezirk Bozen und ein Fall im Vinschgau. Zecken sind inzwischen in allen Landesteilen und auch in hohen Lagen heimisch.

FSME (Frühsommer-Meningoenzephalitis) ist eine Viruserkrankung, bei der sich die Hirnhaut entzündet. Die Krankheit kann schwere Folgen wie Lähmungen, epileptische Anfälle oder psychische Auffälligkeiten haben. Sie kann auch tödlich enden. Eine medikamentöse Behandlung gibt es nicht, nur eine Impfung kann vorbeugen.

FSME-Impfung

Zum Schutz vor einer FSME-Infektion müssen insgesamt drei Teilimpfungen innerhalb bestimmter Zeitabstände gemacht werden. Mit einer Impfdosis allein ist der Schutz nicht gegeben! Eine Auffrischung wird alle drei bis fünf Jahre empfohlen.

Die Impfung ist seit 01.01.2018 für alle in Südtirol ansässigen Personen kostenlos! Termine werden von der einheitlichen Landesvormerkungsstelle für die Vorsorge (ELVS-Vorsorge) unter der Telefonnummer 0472 973 850 oder per E-Mail (elvs-vorsorge@sabes.it) vergeben. 

KochWerkstatt – Wild kochen für Jäger/innen

KochWerkstatt – Wild kochen für Jäger/innen

5. August 2021

Sind Sie Jäger oder Jägerin und würden gerne vom Profi erfahren, wie Sie das erlegte Tier so zerwirken, damit Sie es auch der Gastronomie anbieten können? Wollen Sie mehr über die Zubereitung von Wildgerichten lernen? In Zusammenarbeit mit dem Südtiroler Jagdverband erfahren Sie vom Küchenchef des Berggasthofs Dorfner in Gschnon/Montan Anton Dalvai allerlei Wissenswertes zur kulinarischen Seite der Jagd.

Zweitägiger Workshop

5. und 12. Oktober 2021 jeweils von 18 bis 22 Uhr

Teilnahmegebühr: 145 Euro

Der Workshop wird in deutscher Sprache abgehalten.

Mehr Infos und ein detailliertes Kursprogramm finden Sie hier.

Rehkitze im Rampenlicht – die schönsten Bilder der Fotoaktion

Rehkitze im Rampenlicht – die schönsten Bilder der Fotoaktion

28. Juli 2021

Jedes Jahr im Mai und Juni sind zahlreiche Helfer und Helferinnen in den Mähwiesen unterwegs und retten Rehkitze vor dem Mähtod. Dieser Einsatz wurde heuer zum ersten Mal in einer Fotoaktion festgehalten.

Hunderte Jäger, Bauern und andere Freiwillige setzen sich jedes Jahr für die Rettung von Rehkitzen ein. Die Helfer fliegen mit Drohnen über die Wiesen, laufen vor den Mähmaschinen her oder stellen am Tag vor der Mahd Scheuchen in den Wiesen auf. Meist beginnt der Einsatz schon um 5 Uhr morgens. Oft werden die Freiwilligen auch tagsüber oder am Abend noch um Hilfe gebeten. Über 5.000 ehrenamtliche Stunden kommen so in diesen zwei Monaten zusammen. Und der Einsatz lohnt sich: über 700 Kitze werden jährlich vor dem Mähtod gerettet.

Um Bewusstsein für die Rehkitzrettung zu schaffen, haben der Südtiroler Jagdverband, Bioland und der Südtiroler Bauernbund diese Fotoaktion organisiert. Helfer aus dem ganzen Land haben ihre Bilder eingeschickt.

Die Verbände bedanken sich bei allen Beteiligten für ihren Fleiß und ihren Einsatz.

Detaillierte Informationen zur Rehkitzrettung in Südtirol können hier nachgelesen werden.

Die schönsten Bilder

In den letzten Wochen erreichten die Organisatoren der Aktion viele Fotos von Jägern, Bauern und Helfern. Eine Kommission, bestehend aus je einem Vertreter der drei Verbände, hat unter allen Einsendungen die schönsten Bilder ausgewählt.

Schnals

Die Schnalser Jäger flogen die Wiesen heuer zum ersten Mal mit einer Drohne ab. Im Bild: Drohnenpilot Hannes Gurschler und Jagdaufseher Johannes Telfser.

Foto: Jagdrevier Schnals

St. Leonhard in Passeier

Die kleinen Kitze werden an den Wiesenrand gebracht und unter einer Kiste vor Fressfeinden und der Sonne geschützt.

Foto: Rudi Santoni

Mühlwald – Ausserpeintnerhof

Ob  jung oder alt, bei der Kitzrettung kann jeder mithelfen. Am Ausserpeintnerhof hat gleich die ganze Familie mitangepackt.

Foto: Jagdaufseher Markus Kaiser

Kastelruth

In Kastelruth hat man gleich vier Kitze auf einen Streich aus den Wiesen geholt.

Foto: Jagdrevier Kastelruth

Klausen

Diese zwei Kitze warten darauf, dass der Bauer fertig gemäht hat und sie wieder freigelassen werden. Ein Deckel mit einem Schloss verhindert, dass die Kleinen während der Mahd ausbüchsen und zurück in die Wiese laufen.

Foto: Markus Kantioler

Lajen

Im hohen Gras tut man sich meist schwer, die Kitze mit bloßem Auge zu finden.

Foto: Elisabeth Rabanser

Luttach/Weißenbach

Scheuchen haben nur einen begrenzten Wirkungsradius. Auf größeren Flächen müssen deshalb mehrere Scheuchen aufgestellt werden.

Foto: Jagdrevier Luttach/Weißenbach

Pfeffersberg

In Pfeffersberg waren die Jäger fleißig unterwegs und haben Rehkitze aus den Wiesen gerettet. Im Bild: Johann Pradi

Foto: Samuel Pradi

Ridnaun

In so einer Kiste lassen sich Kitze gut aus der Wiese tragen.

Foto: Benedikt Haller

Ridnaun

Dieses kleine Kitz ist wohl noch etwas skeptisch und wartet nach dem Freilassen ein wenig ab, bevor es schließlich davonläuft.

Foto: Luis Wurzer

Schalders

Kinder können bei der Rehkitzrettung mithelfen und lernen dabei viel über unser heimisches Wild.

Foto: Andreas Heidenberger

St. Johann im Ahrntal

Am Tag vor der Mahd werden Scheuchen in den Wiesen aufgestellt. Die Scheuchen verunsichern die Rehgeiß und bringen sie dazu, ihr Kitz aus der Wiese zu holen.

Foto: Helmut Großgasteiger

St. Leonhard in Passeier

Nach der Mahd werden die Kitze wieder freigelassen.

Foto: Daniel Steifler

St. Leonhard in Passeier

Um den eigenen Geruch nicht auf das Rehkitz zu übertragen, sollte man beim Umgang mit den Tieren unbedingt Handschuhe anziehen oder dicke Grasbüschel verwenden.

Foto: Rudi Santoni

Vöran

Jäger, Bauern und Freiwillige arbeiten bei der Rehkitzrettung zusammen und zeigen Einsatz.

Foto: Tomas Walzl

Vöran

Dieses Rehkitz ist nur wenige Tage alt. Bei Gefahr drücken sich die Rehkitze fest an den Boden und verharren dort regungslos.

Foto: Tomas Walzl

Vöran

Tomas Walzl sucht im Jagdrevier Vöran mit seiner Drohne nach Rehkitzen.

Foto: Tomas Walzl

Mals

Auch ein Video hat uns erreicht. In Mals läuft ein Helfer vor der Mähmaschine her und sucht den zu mähenden Streifen nach Kitzen ab.

Video: Günther Wallnöfer

Schlangenbiss bei Hunden – Was tun?

Schlangenbiss bei Hunden – Was tun?

22. Juli 2021

Ein Hund wird von einer Giftschlange gebissen. Erste Sofortmaßnahmen verlangsamen die Vergiftung. Aber wie erkenne ich, ob mein Hund wirklich gebissen wurde? Und was kann ich tun?

Im Sommer steigt die Gefahr einer Begegnung mit einer Giftschlange auch für unsere treuen Vierbeiner. Fühlt sich die Schlange bedroht, beißt sie zu. Die verabreichte Giftmenge ist bei einem Abwehrbiss meist gering. Schlangen sparen ihr Gift lieber für ihre Beute auf. Für kleine, ältere oder gesundheitlich angeschlagene Hunde kann es trotzdem lebensgefährlich werden.

Wurde mein Hund gebissen?

Beobachten Sie den Vorfall aus nächster Nähe, ist die Situation klar. Merken Sie sich das Aussehen der Schlange. Das erleichtert dem Tierarzt die Wahl der Folgebehandlung.

Wird der Biss nicht beobachtet, können ein schmerzhaftes Aufjaulen aus der Ferne, ein leichtes Humpeln oder ein plötzliches Verändern des Verhaltens Hinweise auf einen Biss geben. Nehmen Sie den Hund gleich beiseite und kontrollieren Sie ihn auf Bissstellen. Normalerweise finden sich bei einem Biss zwei Einstichstellen. Die Einstichstellen liegen rund einen Zentimeter auseinander. Besonders häufig finden sich solche Stellen an den Läufen und um die Nase.

Die Symptome

Kurz nach dem Biss zeigen sich beim Hund die ersten Symptome. Um die Bissstelle herum entwickeln sich Blutergüsse, die Haut verfärbt sich und die Stelle schwillt auf. Der Hund bekommt Schmerzen, humpelt oder wird apathisch.

Nach und nach kommen weitere Symptome dazu. Der Hund bekommt Probleme mit dem Gleichgewicht und der Orientierung, ihm wird übel, er zittert und atmet flach, erleidet vielleicht sogar einen Kreislaufkollaps oder eine allergische Reaktion. Es kann sogar zu schweren Symptomen wie Lähmungen oder Atem- und Herzstillstand kommen.

Zu schwereren Symptomen kommt es meist bei Bissen im Rumpf-, Nacken- und Kopfbereich. Hat ein Hund nur eine geringe Giftmenge abbekommen, können sich die Symptome auch erst nach ein bis zwei Tagen zeigen.

 Was tun bei einem Schlangenbiss?

  • Beruhigen Sie Ihren Hund. Das hält seine Herzfrequenz niedrig und verlangsamt die Verteilung des Giftes.
  • Unterbinden Sie jegliche physische Aktivität des Hundes. Wenn nötig, tragen Sie Ihren Hund oder schienen Sie sein Bein, wenn er am Lauf gebissen wurde.
  • Kühlen Sie die Bissstelle intensiv, z.B. mit fließendem Wasser, einem nassen Tuch oder, wenn vorhanden, mit Kühlpacks.
  • Keine Manipulation der Bissstelle. Durch Drücken, Einschneiden oder Aussaugen verteilt sich das Gift nur noch schneller.
  • Kein Abbinden von Körperteilen. Das unterbricht die Durchblutung und die lokale Vergiftung wirkt stärker. Gewebe kann absterben.
  • Suchen Sie einen Tierarzt Je nach Stärke der Symptome und Zustand des Hundes zählt jede Minute.

Die Forstschule Latemar hat einen neuen Leiter

Die Forstschule Latemar hat einen neuen Leiter

16. Juli 2021

David Knollseisen ist seit 31.5.2021 nicht mehr Leiter der Forstschule Latemar. Er war von 2015 bis 2018 Direktionsassistent der Schule und führte seit 2018 die Struktur am Karerpass. Für den jungen Welschnofner war es nun an der Zeit, ein neues Kapitel seiner beruflichen Laufbahn einzuschlagen. Er wird in Zukunft als freiberuflicher Forstwirt tätig sein.

Seine Nachfolge tritt mit 14. Juli Florian Reichegger an. Der vielseitige Brunecker hat an der Universität Bologna seinen Bachelor in Agrarwissenschaften gemacht und erst vor kurzem an der Universität für Bodenkultur Wien das Masterstudium „Wildtierökologie und Management“ absolviert. Er war zuletzt Naturparkhausbetreuer im Naturpark Drei Zinnen in Toblach. In seiner Freizeit geht er seit 2014 im Jagdrevier Bruneck auf die Jagd und engagiert sich im Verein Naturtreff Eisvogel.