Online-Vortrag: Rotwildsituation in Südtirol – Bestandsentwicklung und Jagdstrategien

Online-Vortrag von Hubert Schatz: Rotwildsituation in Südtirol – Bestandsentwicklung und Jagdstrategien

15. Oktober 2021

Wie bereits angekündigt, findet am 21. Oktober 2021 ein vom Südtiroler Jagdverband organisierter Online-Vortrag mit dem Wildbiologen Hubert Schatz aus Vorarlberg statt. Er analysiert die Entwicklung des Rotwildes in Südtirol und stellt Jagdstrategien für die Zukunft vor.

Termin: Donnerstag, 21. Oktober 2021 – 19.30 Uhr

Vortrag in deutscher Sprache.

Die Veranstaltung wird über die Plattform Zoom abgehalten:   https://zoom.us/j/94148666633?pwd=cUF0NDhLZFZrM3dHUjRIU2tmNHN4QT09

Zoom-Meeting-ID 941 4866 6633  mit Kennwort 114466

Bestimmungen für die Einfuhr von Hunden nach Italien

Bestimmungen für die Einfuhr von Hunden nach Italien

15. Oktober 2021

Der Tierärztliche Dienst hat jüngst darauf hingewiesen, dass immer wieder Hunde nach Südtirol gebracht werden, ohne dass die Halter dabei die geltenden EU-Bestimmungen erfüllen. In diesen Fällen ist der Tierärztliche Dienst dazu verpflichtet, die vorgesehenen Verwaltungsstrafen auszustellen.

Im Wesentlichen betreffen die EU-Bestimmungen die folgenden Punkte:

  • Hunde aus dem EU-Ausland müssen von einem gültigen, in allen vorgesehenen Bereichen ausgefüllten Heimtierausweis begleitet werden und eine gültige Tollwutimpfung nachweisen.
  • Welpen müssen bei der Einfuhr 3 Monate und drei Wochen alt sein. Die Zeitspanne ergibt sich aus dem Mindestalter der Welpen für den Erhalt der Tollwutimpfung, 12 Wochen, und den anschließenden 21 Tagen, die vergehen müssen, bevor die Impfung gültig ist und der Hund über die Grenze gebracht werden darf.

Der Alpenschneehase in Südtirol – Vortrag im Naturmuseum

Der Alpenschneehase in Südtirol – Vortrag im Naturmuseum

11. Oktober 2021

Wie stark leidet der Alpenschneehase in Südtirol unter dem Klimawandel und der Konkurrenz verwandter Arten?

Darüber sprechen Simon Schwienbacher und Thomas Clementi bei dem von der Plattform Biodiversität Südtirol organisierten Vortrag. Dieser findet am Mittwoch, 13. Oktober um 18 Uhr im Naturmuseum statt und kann auch online auf dem YouTube-Kanal des Museums mitverfolgt werden.

Simon Schwienbacher ist Wildtierbiologe und Forstwirt und hat sich im Rahmen seiner Masterarbeit an der Universität für Bodenkultur Wien mit dem Thema Alpenschneehase beschäftigt. Thomas Clementi ist freiberuflich tätig und blickt auf eine langjährige Felderfahrung im Bereich alpiner Wildarten zurück.

Der Vortrag erfolgt in deutscher und italienischer Sprache, der Eintritt ist frei. Es sind der Grüne Pass und eine online-Buchung auf der Webseite des Museums unter diesem Link notwendig.

Weitere Informationen unter der Nummer 0471 41 29 64

Herbstbalz im Haselhuhnrevier

Herbstbalz im Haselhuhnrevier

7. Oktober 2021

Das Haselhuhn ist das kleinste heimische Raufußhuhn. Die monogamen Tiere sind fast das ganze Jahr über als Paar im gemeinsamen Revier unterwegs. Nur während der Jungenaufzucht zwischen Mai und August hält der Hahn Abstand zum Gesperre. Zwischen September und November geht es dann los mit der Herbstbalz. In dieser Zeit finden sich die Paare nach der Jungenaufzucht wieder zusammen und festigen ihr Revier. Dabei zeigen sie Imponierverhalten, fächern ihren Schwanz auf und spreizen Flügel und Kehlbart, singen und tragen gelegentlich Kämpfe mit Rivalen aus. Zur Paarung kommt es erst im Frühjahr.

Den Winter hindurch verbringen die Paare gut versteckt im dichten Wald. In den Bäumen sitzend werden die Knospen und Kätzchen von Hasel, Erle, Pappel und Weide abgeknabbert. Nadelbäume dienen zur Deckung und zum Schutz vor Feinden wie dem Habicht. Aufgrund der schlechten Sicht im teils dichten Gestrüpp verständigen sich Haselhühner gerne durch Kontaktlaute, Alarmrufe und dem Flügelburren beim Auffliegen.

Mit Einzug des Frühlings wird es Zeit für die Paarung. Bereits im März starten die Hähne mit dem Spissen, dem typischen Balzgesang. Bei seinem Gesang reißt der Hahn den Schnabel weit auf, bläht die Brust auf und vibriert mit dem Schwanz. Im ersten Moment erinnert der Gesang eher an den eines Goldhähnchens als an den eines Raufußhuhnes. Das hohe Pfeifen des Hahnes trägt sich auch nicht weit durch die Vegetation, weil die hohen Töne stärker gefiltert werden. Trotzdem erreicht der Gesang die Henne und lädt zur Paarung ein.

Ab April legt die Henne sechs bis neun Eier in eine Mulde am Boden. Das Nest liegt oft gut getarnt am Fuß eines Baumes. Bis zu vier Wochen lang bebrütet die Henne die Eier, das Männchen bleibt immer in der Nähe. Sollte ein Gelege ausfallen, kann das Paar auf diesem Weg gleich mit einer Zweitbrut beginnen. Nach dem Schlüpfen distanziert sich der Hahn und die Henne führt ihre Küken alleine. Die Gesperre mit Henne und Küken lösen sich im August auf und die Jungvögel suchen sich ihre eigenen Reviere. Dann kommt auch schon wieder der Herbst und das Spiel beginnt von Neuem.

Das AVIMUNDUS Schlanders erstrahlt in neuem Glanz

Das AVIMUNDUS Schlanders erstrahlt in neuem Glanz

23. September 2021

Foto: Ulrich Pfeifer

Im August wurde das neue AVIMUNDUS, eines von fünf Besucherzentren des Nationalpark Stilfserjoch, eröffnet. Das nach zwei Jahren fertiggestellte Gebäude in der Schlanderser Fußgängerzone widmet sich ganz den Vögeln und ihrer Welt.

Die Dauerausstellung zeigt eine beeindruckende Sammlung von rund 400 Vogelpräparaten, die Hansjörg Götsch in über 40 Jahren aufgebaut hat. Man lernt die Lebensräume der Vögel in Südtirol und ihre Gesänge kennen und erfährt viele interessante Dinge über Federn, Nestbau und den Flug der Tiere. Auch die Geschichte des Nationalparks findet in den Räumlichkeiten Platz.

„Besonders für Jungjäger ist die Ausstellung interessant“, sagt Götsch. Der ehemalige Jagdaufseher hat über viele Jahre Jungjäger auf die Jägerprüfung vorbereitet und weiß um die Schwierigkeiten der Anfänger. „Die ausgestellten Präparate sind bei der Prüfungsvorbereitung Gold wert. Damit bekommt man ein Gefühl für die Größenverhältnisse und die Besonderheiten der Tiere. Ein Buch kann da nicht mithalten“, so Götsch.

Das Besucherzentrum hat viel zu bieten und ist auch Anlaufstelle für viele Schulen. Selbst für Profis wartet die Ausstellung mit der ein oder anderen Überraschung auf.

Alle Informationen zum neuen AVIMUNDUS und den Öffnungszeiten finden Sie hier.

Der Eingangsbereich des neuen AVIMUNDUS ist hell und einladend. Ein dreidimensionales Modell des Nationalpark Stilfserjoch wird durch Lichteffekte zu einem besonderen Hingucker.

Foto: SJV

Natur zum Anfassen. Dieser Vogelschädel wirkt in der Hand beinahe so leicht wie eine Feder.

Foto: SJV

Im ersten Stock gibt es allerlei wissenswertes zu Federn, Nestern und Eiern zu entdecken. Die Gesänge der Vögel können gezielt abgespielt werden.

Foto: SJV

Die ausgestellten Präparate sind besonders hochwertig. Befiederte Ständer, Balzstifte an den Zehen – so gut aufbereitet macht diese Auerhenne eine gute Figur.

Foto: SJV

Online-Vortrag: Südtiroler Wolfsmanagement zwischen Autonomie, Rom und Brüssel

Online-Vortrag: Südtiroler Wolfsmanagement zwischen Autonomie, Rom und Brüssel

15. September 2021

Im Rahmen einer Vortragsreihe des Lehrstuhles für öffentliches Recht und Recht des ländlichen Raums an der Rechtswissenschaftlichen Fakultät der Universität Luzern findet am Donnerstag, 16. September 2021 ein Online-Vortrag via Zoom statt. Der Geschäftsführer des Südtiroler Jagdverbandes Benedikt Terzer erklärt am Beispiel Südtirol die verschiedenen rechtlichen Ebenen, die im Umgang mit dem Wolf zum Tragen kommen.

Die Veranstaltung findet via Zoom statt. Nach den Vorträgen bleibt Zeit für Diskussion und Begegnung zwischen Wissenschaft und Praxis. Alle Interessierten sind herzlich eingeladen.

Termin: Donnerstag, 16. September 2021 von 18.15–19.30 Uhr

Vortrag in deutscher Sprache

Mehr Infos hier.

Live-Streaming unter: unilu.zoom.us/j/69055661012

Meeting-ID: 690 5566 1012

Kenncode: 456560