Josef Wieser ist neuer Wildbiologe im Südtiroler Jagdverband

Josef Wieser ist neuer Wildbiologe im Südtiroler Jagdverband

2. Februar 2021

Am 16. Februar tritt Josef Wieser seine neue Stelle als Wildbiologe bei uns im Südtiroler Jagdverband an. Von fast 20 Bewerbern, die sich beworben hatten, wurden 12 Kandidaten, allesamt mehr als gut qualifiziert, zu einem Bewerbungsgespräch gebeten und angehört. Die Wahl der sechsköpfigen Kommission unter Vorsitz des Landesjägermeisters Günther Rabensteiner fiel einstimmig zugunsten des 33-Jährigen aus Freienfeld aus.

Josef Wieser hat nach der Oberschule für Landwirtschaft Biologie und Zoologie an der Universität Innsbruck studiert. Als Koordinator des Aquatischen Artenschutzzentrums machte er sich in den letzten Jahren vor allem im Bereich der Fischerei einen Namen. In einer Jägerfamilie aufgewachsen ist er aber ebenso ein Jäger durch und durch und seit 2007 begeistertes Mitglied in seinem Heimatrevier Jaufental. Das Team des Südtiroler Jagdverbandes freut sich auf den neuen Kollegen und auf eine gute Zusammenarbeit.

Waffenpässe: Rundschreiben des Innenministeriums

Waffenpässe: Rundschreiben des Innenministeriums

2. Februar 2021

Wie im letzten Newsletter berichtet, ist aufgrund des anhaltenden Notstandes eine weitere Verlängerung der Gültigkeit der Waffenpässe verfügt worden. Das Innenministerium hat nun mit einem ausführlichen Rundschreiben verschiedene Zweifel und Fragen geklärt.

Hier eine Übersicht zur aktuellen Sachlage: Alle Waffenpässe, die zwischen dem 31. Jänner 2020 und 30. April 2021 verfallen sind bzw. verfallen, bleiben bis zum 29. Juli 2021 gültig.

Sollte der Notstand, der laut heutigem Stand am 30. April endet, ein weiteres Mal verlängert werden, so bedeutet dies, dass auch die Gültigkeit der Waffenpässe automatisch wieder verlängert wird. Die Gesetzesbestimmung sieht nämlich vor, dass die Dokumente ab Beendigung des Notstandes für weitere 90 Tage gültig bleiben.

Jäger retten Fuchs aus misslicher Lage

Jäger retten Fuchs aus misslicher Lage

22. Jänner 2021

Gleich zu Beginn des neuen Jahres hatte ein Fuchs in Niederdorf schon richtiges Glück im Unglück. Der Rotrock steckte zwischen den Zaunlatten in der Nähe eines Bauernhofes fest, als Passanten am frühen Morgen auf ihn aufmerksam wurden.

Der zu Hilfe gerufene Jäger Ferdinand Titz, Tierärztin Judith Kristler-Pallhuber, auch sie Jägerin, und der Hofbesitzer befreiten das Tier aus der Klemme. Es dürfte schon seit mehreren Stunden in dieser misslichen Lage gewesen sein, denn die Zaunlatten waren schon arg zerbissen und der Fuchs schon äußerst erschöpft, sodass er sich gerne befreien ließ, um dann fix davon zu traben.

„Wild-Wissen“ auf Italienisch

„Wild-Wissen“ auf Italienisch

18. Januar 2021

Über ein Jahr lang hat sich eine Arbeitsgruppe intensivst mit der Überarbeitung des 2008 erstmals erschienenen Lernbuches für die Südtiroler Jägerprüfung befasst. Nicht weniger aufwändig waren die Arbeiten im Zuge der Übersetzung ins Italienische. Die Journalistin Alessandra Albertoni, zuständig für die Öffentlichkeitsarbeit im Südtiroler Jagdverband, übersetzte, koordinierte und leitete die Arbeitsgruppe rund um die Jagd-, Waffen-, Rechts- und Wildexperten Ettore Zanon, Guido Marangoni, Sandro Covi und Renato Sascor.

Das Buch “Conoscere la selvaggina” (ISBN 978-88-6839-356-4) ist ab sofort im Handel oder beim Südtiroler Jagdverband erhältlich.

Erneute Verlängerung der Gültigkeit der Waffenpässe

Erneute Verlängerung der Gültigkeit der Waffenpässe

7. Januar 2021

Aufgrund des anhaltenden gesundheitlichen Notstandes und den daraus resultierenden Engpässen in der öffentlichen Verwaltung wurde vor Kurzem eine weitere Verlängerung der Gültigkeit der Waffenpässe beschlossen.

Alle Waffenpässe, die zwischen 31. Jänner 2020 und 31. Jänner 2021 verfallen sind bzw. verfallen, bleiben bis zum 3. Mai 2021 gültig.

Auch die Frist für die Bezahlung der Konzessionsgebühr wird dementsprechend verlängert. Es steht aber selbstverständlich jedem frei, bereits jetzt um die Verlängerung des Waffenpasses anzusuchen.

Oanfoch gschickt! – Bergstecken

Oanfoch gschickt! – Bergstecken

7. Jänner 2021

Dass sich die Haselnuss besonders gut für die Herstellung von Bergstecken eignet, ist bekannt. Aber auch Erle und Birke sind beliebt. Viele schwören auf das leichte Holz des schwarzen Holunders. Geschnitten wird jedenfalls in der saftlosen Zeit von Mitte Dezember bis Mitte Jänner, am besten bei abnehmendem Mond. Da wird der Stock am stärksten und er trocknet besser. Die Triebe sollen 3 bis 4 Zentimeter Durchmesser haben (je nach Gewicht des Jägers) und lang genug abgeschnitten werden, ruhig 30 Zentimeter länger als der künftige Benutzer des Stockes. Die Rinde bleibt dran, störende Seitenäste trennt man ab. Tipp: Gleich mehrere Stecken schneiden als Reserve oder als schönes Geschenk für einen Jäger oder eine Jägerin.

Die Stecken werden mit einer Zwinge auf ein Brett gespannt und fixiert, damit sie gerade werden und bleiben, und müssen nun mindestens 8 Monate an einem luftigen, trockenen Ort, z.B. im Heizraum, wenn es dort nicht zu warm ist, trocknen. Richtig durchgehärtet und vor allem federleicht sind sie erst nach ein oder zwei Jahren.

Der getrocknete Stock wird mit der Bandsäge auf die richtige Länge gebracht. Walter Götsch empfiehlt Augenhöhe. Nicht immer braucht es eine Metallspitze am Stock, aber wenn man auf gefrorenem Boden unterwegs ist, dann greift diese besser. Walter bringt sie am dickeren Ende des Stockes an. Mit der Säge wird das Ende dazu grob angespitzt. Dann mit der Schleifmaschine nacharbeiten, damit die Spitze später genau passt.

Walter Götsch lässt die Metallspitze beim Schmied anfertigen. Sie wird mit wasserfestem Holzleim angeklebt und an den Stock geschraubt.

Auf steinigem Boden kann man mit der Metallspitze nicht lautlos pirschen. Deshalb bekommt das andere Ende des Stockes eine Gummikappe, etwas Leim und zwei Nägel, damit die Sache hält. Bei Bedarf dreht Walter den Stock einfach um. Eisenwaren- oder Haushaltsgeschäfte führen solche Kappen.

Der Stock wird zuletzt noch etwas abgeschliffen, nicht zu viel, damit er noch griffig ist, und bekommt eine Lederschlaufe. Wenn der Bergstock nicht gebraucht wird, wird er an einem schattigen, trockenen Ort oder im Haus (jedenfalls nie in der prallen Sonne!) an der Schlaufe aufgehängt, damit er schön gerade bleibt und man lange Freude an ihm hat.