Vinschger Jäger spenden für Kriegsflüchtlinge

Vinschger Jäger spenden für Kriegsflüchtlinge

18. August 2022

Der Reinerlös der diesjährigen Hegeschau des Bezirkes Vinschgau, welche die Jagdhornbläsergruppe Schnals „Similaun“ gemeinsam mit den Jagdaufsehern des Bezirkes organisiert haben, geht an einen guten Zweck. Die Vinschger Jäger spenden insgesamt 4.250 Euro an ukrainische Familien, die vor dem Krieg geflüchtet sind. Polen ist nach wie vor das Hauptzielland für Flüchtlinge aus der Ukraine. Seit Beginn des Krieges am 24. Februar sind mehr als 3,5 Millionen Menschen in das Land geflohen. Eine der vielen, vor allem ländlichen Gemeinden, die die zahllosen Kriegsflüchtlingen aufnehmen, ist Przeworno. 19 ukrainische Familien, vor allem Mütter mit ihren Kindern fanden hier Unterkunft und Unterstützung. Bei einem Besuch konnte sich Bezirksjägermeister Günther Hohenegger davon überzeugen, dass die Spendengelder aus dem Vinschgau bestens eingesetzt werden und dort angekommen sind, wo sie gebraucht werden.

Bezirksjägermeister Günther Hohenegger (2. von links) mit dem Dolmetscher, dem Bürgermeister der Gemeinde Przeworno und der ukrainischen Koordinatorin vor Ort.

Schöner Ansitzen

Schöner Ansitzen

11. August 2022

Die Klasse 3H der Fachoberschule für Bauwesen – Schwerpunkt Holzbau hat sich im Schuljahr 2021/2022 zur Aufgabe gestellt, einen Hochsitz für Jäger zu planen. Die Phase des Entwurfes zog sich über mehrere Monate hin und am Ende wurden sechs Projekte erarbeitet. Anschließend bewerteten die Mitglieder der Fachjury, Architektin Veronika Köllensperger, Baureferent der Gemeinde Welschnofen Geometer Hannes Meraner und Revierleiter von Welschnofen Roman Pattis die Projekte.

Sieger wurde der Hochsitz der Schüler Georg Tammerle und Alex Meraner. Im kommenden Jahr wird der Entwurf den Vorschlägen der Jury angepasst und realisiert.

Die Modelle können zurzeit in der Geschäftsstelle des Südtiroler Jagdverbandes besichtigt werden.

Das wilde Memo

Das wilde Memo

5. August 2022

Das Memory-Spiel ist wohl eines der bekanntesten Spiele auf der ganzen Welt. Seit 1959 wird es unter diesem Namen von Jung und Alt gespielt.
Nach dem Vorbild dieses beliebten Spieles hat der Südtiroler Jagdverband nun „Das wilde Memo“ herausgebracht mit Fotos 20 heimischer Wildtiere. Die Bilder stammen von den Südtiroler Naturfotografen Renato Grassi und Benno Grünfelder sowie von den beiden Jagdaufsehern Burkhard Kaser und Serafin Locher, auch sie begnadete Tierfotografen.

„Das wilde Memo“ ist nach der neuen Kinderseite in der Jägerzeitung der zweite Baustein in der Umweltbildung. Wir wollen die Kinder spielerisch an die Natur heranführen und den Grundstein für die Akzeptanz und das Verständnis für Jagd und Natur in der kommenden Generation legen.

Das Spiel ist im Büro des Südtiroler Jagdverbandes zum Preis von 7 Euro erhältlich.

Noch Plätze verfügbar – „Murmeltierkurs“ und „Wissenswertes über das Gams- und Steinwild“

Noch Plätze verfügbar – „Murmeltierkurs“ und „Wissenswertes über das Gams- und Steinwild“

5. August 2022

Murmeltierkurs

Im Murmeltierkurs geht es vor allem darum, mehr über die ganzheitliche Verwertung von Murmeltieren in Erfahrung zu bringen. Der Kurs findet am 16. September zwischen 8.30 – 15.00 Uhr statt. Die Kosten belaufen sich auf 65,00 € (Kursgebühren inkl. gemeinsames Mittagessen).

Anmeldung und Infos: https://jagdverband.it/veranstaltungen/murmeltierkurs-2022/

 

Wissenswertes über das Gams- und Steinwild – Biologie, Ansprechen, Hege, Bejagung

In diesem Kurs wird das Basiswissen über Biologie und Populationsdynamik, Lebensraum, die Krankheiten und die jagdliche Behandlung des Gams- und Steinwildes vermittelt. Um das praktische Ansprechen zu üben ist eine Exkursion in ein Südtiroler Revier geplant. Der Kurs findet vom 23. August 8.30 Uhr bis 26. August 16.00 Uhr statt. Die Kosten belaufen sich auf 375,00€ (Kursgebühr inkl. Unterkunft, Verpflegung und Kursunterlagen).

Anmeldung und Infos: https://jagdverband.it/veranstaltungen/wissenswertes-zum-gams-und-steinwild-2022-1/

 

Interessierte können sich bei Frau Alessandra Beneduce +39 0471 061 703 oder  alessandra.beneduce@jagdverband.it informieren.

Neuer Zuständiger für den Jagdbereich im Amt für Jagd und Fischerei

Neuer Zuständiger für den Jagdbereich im Amt für Jagd und Fischerei

29. Juli 2022

Mit 1. August wechselt Andreas Agreiter vom Amt für Jagd und Fischerei zum Forstbetrieb der Agentur Landesdomäne. Seine Nachfolge tritt Dominik Trenkwalder an. Der versierte Mareiter ist Ökologe, Förster und Jagdaufseher. Nach der Oberschule für Landwirtschaft in Auer hat er Umwelttechnik am Managementcenter Innsbruck studiert. Anschließend widmete er sich dem Studium der Biologie sowie der Ökologie und Biodiversität an der Universität Innsbruck, mit starkem Bezug zu wildbiologischen Fragestellungen. Parallel dazu durchlief er die Ausbildungslehrgänge zur Forstwache und absolvierte die Prüfung zum hauptberuflichen Jagdaufseher.

Seit 2018 war er als Förster im Sarntal tätig und nun seit 1. Juli beim Amt für Jagd und Fischerei. Dominik Trenkwalder wird auch den Vorsitz der Jägerprüfungskommission und der Wildbeobachtungsstelle übernehmen.

Afrikanische Schweinepest: Vorbeugen statt bekämpfen

Afrikanische Schweinepest: Vorbeugen statt bekämpfen

29. Juli 2022

  • Die Afrikanische Schweinepest ist eine Infektionskrankheit, die nur Schweine und Wildschweine betrifft.
  • Die Krankheit ist nicht auf den Menschen übertragbar.
  • Die ASP ist hochgradig ansteckend und meist tödlich.
  • Die Seuche ist eine Bedrohung für den Schweinesektor und kann schwerwiegende wirtschaftliche Schäden verursachen.
  • Es gibt weder einen Impfstoff noch ein Heilmittel.

 

Übertragungswege:

  • Kontakt zwischen infizierten Schweinen oder Wildschweinen
  • Fütterung mit kontaminierten Lebensmitteln (z. B: Küchenreste, Abfälle, Lebensmittel aus infizierten Gebieten)
  • Kontakt mit kontaminierter Kleidung
  • Kontakt mit verseuchter Ausrüstung (z. B. landwirtschaftliche Maschinen, Werkzeuge)

 

Bei der Jagdausübung:

  • Führen Sie keine Jagdtrophäen und kein Fleisch aus infizierten Zonen ein.
  • Hinterlassen Sie während der Jagd keine Lebensmittel oder Abfälle.
  • Vermeiden Sie nach der Jagd den Kontakt mit Hausschweinen (mind. 48 Stunden)
  • Kleidung und Schuhe am Ende der Jagd wechseln.
  • Jagdausrüstung und Fahrzeuge desinfizieren.
  • Achtung beim Transport von Tierkörpern, Organen und daraus austretenden Flüssigkeiten.

 

Wenn ein Wildschwein tot aufgefunden wird, kontaktieren Sie sofort den tierärztlichen Dienst des Sanitätsbetriebes direkt oder über die Telefonzentrale des Gesundheitsbezirkes Bozen des Südtiroler Sanitätsbetriebes (0471 908 111) bzw. den Bereitschaftsdienst des Landesforstkorps (366 664 3887)