Sonderbeilage „Wild und Jagd in Südtirol“

Sonderbeilage „Wild und Jagd in Südtirol“

27. Oktober 2022

Die Sonderbeilage in der kommenden Samstagsausgabe der Tageszeitung Dolomiten vom 29. Oktober widmet sich dem Thema Jagd und Wild in Südtirol. Unter anderem geben Revierleiterin Karin Oberhammer, die beiden Jagdaufseher Andreas Gasslitter und Paul Gassebner, Jagdhornbläserin Stephanie Gapp, Influencerin Jasmin Stauder und der Revierleiter und Koch Hubert Gostner interessante Einblicke in die vielen Facetten der Jagd: Kitzrettung, Jagdhundewesen, Jagdmusik und Wildbret in der Küche.

Man kann gespannt sein! Wir wünschen eine gute Lektüre.

Radio Tirol Vereinszeit: Südtiroler Dackelklub

Radio Tirol Vereinszeit: Südtiroler Dackelklub

27. Oktober 2022

Am vergangenen Freitag war der Südtiroler Dackelklub zu Gast bei Radio Tirol und wurde als Verein der Woche gekürt. Die Obfrau Margit Matzoll stellt den Südtiroler Dackelklub vor und erzählt was den Dackel als Jagdbegleiter, aber auch als Familienhund so besonders macht. Neben dem regelmäßigen Austausch über Haltung, Erziehung und Ausbildung der Dackel sind dem Klub auch das Beisammensein und das Vereinsleben ein großes Anliegen.

Den sympathischen Beitrag zum Anschauen gibt es hier: www.radiotirol.it

Jagdzeit Podcast mit Dr. Prof. Markus Moling

Jagdzeit Podcast mit Dr. Prof. Markus Moling

20. Oktober 2022

Im Jagdzeiten Podcast spricht die Moderatorin Carolin Binder mit Dr. Prof. Markus Moling über sein Buch „Wie wir jagen wollen“, über Grundfragen des Jagens – etwa, ob man Tiere töten darf – und darüber, wie wir Jäger mit den Geschöpfen Gottes umgehen. Das Interview ist eine jagdethische Reflexion, die sehr interessant und vor allem hörenswert ist!

Den Podcast können Sie hier nachhören: www.jagdzeit.de/podcast/

Rehwildsymposium

Rehwildsymposium

20. Oktober 2022

Das Rehwild zeichnet sich durch seine hohe Anpassungsfähigkeit aus. Doch welche Faktoren beeinflussen die Bestandsdynamik in den Alpen? Sichtbarkeit, Zuwachs, Lebensraum, Klima und Konkurrenz spielen in unterschiedlichsten Variationen zusammen. Bei diesem Symposium berichten Wissenschaftler und Fachleute über den aktuellen Wissensstand zur Wildart Reh im Alpenraum.

Das Symposium wird am 12. November 2022 in Tirol und am 25. November 2022 in der Steiermark abgehalten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.tjv.at/veranstaltung/rehwildsymposium

Mehr aus Wildbret machen: Zerwirken, Wursten, Pökeln

Noch Plätze verfügbar – „Mehr aus Wildbret machen: Zerwirken, Wursten, Pökeln“

20. Oktober 2022

Dieser Kurs soll ein tieferes Verständnis für die Wildbrethygiene vermitteln. Das Zerwirken wird an einem Stück Schalenwild vorgezeigt, die Kursteilnehmer können selbst Hand anlegen und praktisch üben. Die Eigenschaften von Wildbret und die Grundlagen der Wurstherstellung und des Pökelns werden erklärt. Die Kursteilnehmer arbeiten selbst mit und können nach Kursende einige der hergestellten Spezialitäten mit nach Hause nehmen.

Der Kurs findet am 27. und 28. Oktober 2022 in der Forstschule Latemar statt.

Kosten: 169,- Euro (in den Kurskosten sind Kursgebühr, Unterkunft, Verpflegung und Kursunterlagen inbegriffen)

Anmeldung und Infos unter: jagdverband.it/veranstaltungen

Südtiroler Schneehasen-Studie

Südtiroler Schneehasen-Studie

13. Oktober 2022

Weil man in Südtirol noch wenig über diese alpine Wildart weiß, hat das Amt für Jagd und Fischerei in Kooperation mit dem Forschungsinstitut für Wildtierkunde Wien (FIWI) eine Studie über den Bestand des Schneehasen und über Möglichkeiten eines Monitorings verwirklicht. Thomas Clementi führte die Erhebungen durch und Simon Schwienbacher begleitete die Studie aus wissenschaftlicher Sicht mit seiner Masterarbeit.

Erhebungen in drei Wintern

In vier abgegrenzten Gebieten in Ulten, Reinswald, Durnholz und Mühlwald mit Flächen von 250 bis 350 ha wurden in den Wintern 2016/2017, 2017/2018 und 2018/2019 engmaschig angelegte Probeflächen begangen und knapp 550 Hasenlosungen für weitere genetische Analysen eingesammelt. Die Begehungen erfolgten jeweils wenige Tage nach einem Schneefall, denn damit konnte auch untersucht werden, ob mittels Zählung von Spuren auf die Hasendichte im Gebiet geschlossen werden kann. Das FIWI analysierte die Kotproben genetisch auf Art und Einzelindividuum und mit statistischen Modellen wurde nach dem Prinzip der Fang-Wiederfang-Methode die Hasendichte geschätzt, weil man davon ausgehen muss, dass nicht von allen Individuen Losung im Gebiet gefunden werden kann.

Gute Schneehasendichte

Die ermittelten Schneehasenpopulationsdichten sind im Vergleich zu anderen alpinen Studien erfreulich hoch. Untersucht wurde auch, ob sich Schnee- und Feldhase hier miteinander verpaaren. In den untersuchten Gebieten waren zwischenartliche Verpaarungen aber eher die Ausnahme.

Schneehasen brauchen Deckung und Gehölze

Grundsätzlich sind beide Hasenarten in allen untersuchten Höhenstufen zwischen 1.600 und 2.500 Meter über dem Meer anzutreffen. Schneehasen bzw. deren Losung wurde hauptsächlich entlang der Waldgrenze und darunter vorgefunden, während der Feldhase interessanterweise im Winter in höhere Lagen aufsteigt.

Mehr dazu in der aktuellen Jägerzeitung Nr. 3/2022

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