Der Wolf im Visier: Konflikte und Lösungsansätze

Der Wolf im Visier: Konflikte und Lösungsansätze

10. November 2022

Neues Buch über den Wolf im Alpenraum

Wölfe ziehen wieder in vielen Ländern ihre Fährte. Sie sind dabei, den Alpenraum neu zu erobern. In Zeiten des allgemeinen Artenverlustes freuen sich viele Menschen über die Rückkehr des Wolfs, doch zeigte sich rasch: Der Beutegreifer frisst, was für ihn leicht zu erbeuten ist, vor allem Schafe und Ziegen, aber auch Ponys und Kälber werden vom Wolf gerissen. Die betroffenen Tierhalter schlagen Alarm und die unterschiedlichen Einstellungen zum Thema Wolf spaltet die Bevölkerung in Stadt und Land.

Das Interesse für diese Art ist jedenfalls groß. Das Buch „Der Wolf im Visier“ stellt rund 90 Fragen über den richtigen Umgang mit dem Wolf, über Herdenschutz oder Sicherheit und die Möglichkeit einer Koexistenz, auf viele davon gibt es keine einfache Antwort. Zur Beantwortung dieser Fragen wurden Fachleute der Wildbiologie und des Wildtiermanagements aus Italien, Österreich, Deutschland, der Schweiz und Norwegen gebeten. Auch Weidetierhalter, Jäger, Tierärzte und Rechtsexperten kommen zu Wort. Möglichst ohne zu werten werden unterschiedliche Sichtweisen wiedergegeben. Wenn sich am Ende der Lektüre das Bild zum Wolf rundet, dann ist ein Ziel dieses Buches erreicht: ein möglichst umfassendes Bild vom Wolf im Alpenraum und darüber hinaus zu vermitteln.

Autoren: Heinrich Aukenthaler, Luigi Boitani, Alessandro Brugnoli, Armin Deutz, Matthias Gauly, Helmuth Gufler, Klaus Hackländer, Sven Herzog, Leo Hilpold, Alberich Hofer, John D.C. Linnell, Daniel Mettler, Christine Miller, Markus Moling, Roland Norer, Walter Obwexer, Franco Perco, Hans-Dieter Pfannenstiel, Ulrike Pröbstl-Haider, Friedrich Reimoser, Wolfgang Schröder, Aldin Selimovic, Anton Staudacher, Benedikt Terzer, Ettore Zanon und Marcel Züger.

 

Der Wolf im Visier: Konflikte und Lösungsansätze
354 Seiten – 25 €
ISBN 978-88-6839-569-8

Der Heilige Hubertus

Der Heilige Hubertus

3. November 2022

Jeder kennt die Geschichte mit der Erscheinung des Heiligen Kreuzes zwischen den Geweihstangen eines Hirsches. Der Ursprung dieser Geschichte stammt eigentlich aus dem Orient. Ein indischer König soll diese Vision gehabt haben und in der Folge zur Religion bekehrt worden sein. Später wurde die Legende auf den heiligen Eustachius übertragen, der im Jahre 118 als Märtyrer starb. Heute verbindet man die Erscheinung mit dem heiligen Hubertus, obwohl diese gar kein Jäger war. Jedenfalls wird er seit dem Mittelalter als Jagdheiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 3. November. Christlichen Jägern gilt die Hirschlegende als Vorbild der Mäßigung und Ansporn zur weidgerechten Jagd.

Der heilige Hubertus wird nicht nur als Schutzpatron der Jagd angesehen, sondern von manchen auch als der erste Jagdgegner, weil er sich nach der Erscheinung des Hirsches von der Jagd losgesagt haben soll. Außerdem gilt er als Patron der Hunde und als Helfer gegen Tollwut, der Schützen, Kürschner, Metzger, Metallbearbeiter, Büchsenmacher, Optiker und Mathematiker.

Salz, Brot und Wasser, das bei den Hubertusmessen am 3. November gesegnet wurde, sollen gegen Hundebisse schützen, außerdem sollen diese gesegneten Dinge Hunde vor Tollwut schützen.

  Bild: Josef Binder, „Die Bekehrung des heiligen Eustachius“, Österreichische Galerie Belvedere

Achtung Zeitumstellung!

Achtung Zeitumstellung!

27. Oktober 2022

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit, die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit steht an. Die Uhr wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag zurückgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde länger. Morgens wird es früher hell, dafür ist es aber abends früher dunkel. Die Zeitumstellung macht nicht nur uns Menschen zu schaffen. Auch die Wildtiere bekommen sie zu spüren, weil ihre nächtlichen Wanderbewegungen plötzlich mitten im Berufsverkehr stattfinden. In dieser Zeit kommt es immer wieder zu Wildunfällen. Wenn wir Autofahrer einige einfache Hinweise beachten, können Unfälle verhindert, Tierleid vermieden und der Geldbeutel geschont werden.

Um Unfälle möglichst zu vermeiden, sollte die Geschwindigkeit reduziert und nach Möglichkeit mit Fernlicht gefahren werden. Besonders in den Nacht- und Dämmerungsstunden ist das Wild sehr aktiv. Daher ist in diesen Stunden große Vorsicht geboten! Wenn man ein Wildtier am Straßenrand erspäht, sollte man kontrolliert abbremsen, abblenden und hupen, um das Tier möglichst von der Fahrbahn wegzuscheuchen. Keinesfalls einfach normal weiterfahren, denn Wildtiere bleiben meist nicht am Straßenrand stehen bis das Auto vorbeigefahren ist, sondern springen oft unvermittelt auf die Straße.

Wenn es trotzdem mal gekracht hat, soll die Unfallstelle gesichert und der Notruf 112 abgesetzt werden. Die Landesnotrufzentrale informiert über die Forstbehörde den zuständigen Jagdaufseher oder Revierleiter. Die Meldung sollte unbedingt auch gemacht werden, wenn das angefahrene Tier flüchtet, da dieses nach der Flucht meist schwer verletzt irgendwo liegen bleibt. Bleibt das verletzte Tier in Straßennähe liegen, sollte man es nicht anfassen. Es kann mitunter aggressiv und panisch reagieren.

Weitere wichtige Hinweise zum Thema Wildunfälle findet Ihr hier: https://jagdverband.it/wildunfaelle-vermeiden/

Sonderbeilage „Wild und Jagd in Südtirol“

Sonderbeilage „Wild und Jagd in Südtirol“

27. Oktober 2022

Die Sonderbeilage in der kommenden Samstagsausgabe der Tageszeitung Dolomiten vom 29. Oktober widmet sich dem Thema Jagd und Wild in Südtirol. Unter anderem geben Revierleiterin Karin Oberhammer, die beiden Jagdaufseher Andreas Gasslitter und Paul Gassebner, Jagdhornbläserin Stephanie Gapp, Influencerin Jasmin Stauder und der Revierleiter und Koch Hubert Gostner interessante Einblicke in die vielen Facetten der Jagd: Kitzrettung, Jagdhundewesen, Jagdmusik und Wildbret in der Küche.

Man kann gespannt sein! Wir wünschen eine gute Lektüre.

Radio Tirol Vereinszeit: Südtiroler Dackelklub

Radio Tirol Vereinszeit: Südtiroler Dackelklub

27. Oktober 2022

Am vergangenen Freitag war der Südtiroler Dackelklub zu Gast bei Radio Tirol und wurde als Verein der Woche gekürt. Die Obfrau Margit Matzoll stellt den Südtiroler Dackelklub vor und erzählt was den Dackel als Jagdbegleiter, aber auch als Familienhund so besonders macht. Neben dem regelmäßigen Austausch über Haltung, Erziehung und Ausbildung der Dackel sind dem Klub auch das Beisammensein und das Vereinsleben ein großes Anliegen.

Den sympathischen Beitrag zum Anschauen gibt es hier: www.radiotirol.it

Jagdzeit Podcast mit Dr. Prof. Markus Moling

Jagdzeit Podcast mit Dr. Prof. Markus Moling

20. Oktober 2022

Im Jagdzeiten Podcast spricht die Moderatorin Carolin Binder mit Dr. Prof. Markus Moling über sein Buch „Wie wir jagen wollen“, über Grundfragen des Jagens – etwa, ob man Tiere töten darf – und darüber, wie wir Jäger mit den Geschöpfen Gottes umgehen. Das Interview ist eine jagdethische Reflexion, die sehr interessant und vor allem hörenswert ist!

Den Podcast können Sie hier nachhören: www.jagdzeit.de/podcast/