Der Heilige Hubertus

Der Heilige Hubertus

3. November 2022

Jeder kennt die Geschichte mit der Erscheinung des Heiligen Kreuzes zwischen den Geweihstangen eines Hirsches. Der Ursprung dieser Geschichte stammt eigentlich aus dem Orient. Ein indischer König soll diese Vision gehabt haben und in der Folge zur Religion bekehrt worden sein. Später wurde die Legende auf den heiligen Eustachius übertragen, der im Jahre 118 als Märtyrer starb. Heute verbindet man die Erscheinung mit dem heiligen Hubertus, obwohl diese gar kein Jäger war. Jedenfalls wird er seit dem Mittelalter als Jagdheiliger verehrt. Sein Gedenktag ist der 3. November. Christlichen Jägern gilt die Hirschlegende als Vorbild der Mäßigung und Ansporn zur weidgerechten Jagd.

Der heilige Hubertus wird nicht nur als Schutzpatron der Jagd angesehen, sondern von manchen auch als der erste Jagdgegner, weil er sich nach der Erscheinung des Hirsches von der Jagd losgesagt haben soll. Außerdem gilt er als Patron der Hunde und als Helfer gegen Tollwut, der Schützen, Kürschner, Metzger, Metallbearbeiter, Büchsenmacher, Optiker und Mathematiker.

Salz, Brot und Wasser, das bei den Hubertusmessen am 3. November gesegnet wurde, sollen gegen Hundebisse schützen, außerdem sollen diese gesegneten Dinge Hunde vor Tollwut schützen.

  Bild: Josef Binder, „Die Bekehrung des heiligen Eustachius“, Österreichische Galerie Belvedere

Achtung Zeitumstellung!

Achtung Zeitumstellung!

27. Oktober 2022

Am kommenden Wochenende ist es wieder soweit, die Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit steht an. Die Uhr wird in der Nacht von Samstag auf Sonntag zurückgestellt. Die Nacht ist also eine Stunde länger. Morgens wird es früher hell, dafür ist es aber abends früher dunkel. Die Zeitumstellung macht nicht nur uns Menschen zu schaffen. Auch die Wildtiere bekommen sie zu spüren, weil ihre nächtlichen Wanderbewegungen plötzlich mitten im Berufsverkehr stattfinden. In dieser Zeit kommt es immer wieder zu Wildunfällen. Wenn wir Autofahrer einige einfache Hinweise beachten, können Unfälle verhindert, Tierleid vermieden und der Geldbeutel geschont werden.

Um Unfälle möglichst zu vermeiden, sollte die Geschwindigkeit reduziert und nach Möglichkeit mit Fernlicht gefahren werden. Besonders in den Nacht- und Dämmerungsstunden ist das Wild sehr aktiv. Daher ist in diesen Stunden große Vorsicht geboten! Wenn man ein Wildtier am Straßenrand erspäht, sollte man kontrolliert abbremsen, abblenden und hupen, um das Tier möglichst von der Fahrbahn wegzuscheuchen. Keinesfalls einfach normal weiterfahren, denn Wildtiere bleiben meist nicht am Straßenrand stehen bis das Auto vorbeigefahren ist, sondern springen oft unvermittelt auf die Straße.

Wenn es trotzdem mal gekracht hat, soll die Unfallstelle gesichert und der Notruf 112 abgesetzt werden. Die Landesnotrufzentrale informiert über die Forstbehörde den zuständigen Jagdaufseher oder Revierleiter. Die Meldung sollte unbedingt auch gemacht werden, wenn das angefahrene Tier flüchtet, da dieses nach der Flucht meist schwer verletzt irgendwo liegen bleibt. Bleibt das verletzte Tier in Straßennähe liegen, sollte man es nicht anfassen. Es kann mitunter aggressiv und panisch reagieren.

Weitere wichtige Hinweise zum Thema Wildunfälle findet Ihr hier: https://jagdverband.it/wildunfaelle-vermeiden/

Sonderbeilage „Wild und Jagd in Südtirol“

Sonderbeilage „Wild und Jagd in Südtirol“

27. Oktober 2022

Die Sonderbeilage in der kommenden Samstagsausgabe der Tageszeitung Dolomiten vom 29. Oktober widmet sich dem Thema Jagd und Wild in Südtirol. Unter anderem geben Revierleiterin Karin Oberhammer, die beiden Jagdaufseher Andreas Gasslitter und Paul Gassebner, Jagdhornbläserin Stephanie Gapp, Influencerin Jasmin Stauder und der Revierleiter und Koch Hubert Gostner interessante Einblicke in die vielen Facetten der Jagd: Kitzrettung, Jagdhundewesen, Jagdmusik und Wildbret in der Küche.

Man kann gespannt sein! Wir wünschen eine gute Lektüre.

Radio Tirol Vereinszeit: Südtiroler Dackelklub

Radio Tirol Vereinszeit: Südtiroler Dackelklub

27. Oktober 2022

Am vergangenen Freitag war der Südtiroler Dackelklub zu Gast bei Radio Tirol und wurde als Verein der Woche gekürt. Die Obfrau Margit Matzoll stellt den Südtiroler Dackelklub vor und erzählt was den Dackel als Jagdbegleiter, aber auch als Familienhund so besonders macht. Neben dem regelmäßigen Austausch über Haltung, Erziehung und Ausbildung der Dackel sind dem Klub auch das Beisammensein und das Vereinsleben ein großes Anliegen.

Den sympathischen Beitrag zum Anschauen gibt es hier: www.radiotirol.it

Jagdzeit Podcast mit Dr. Prof. Markus Moling

Jagdzeit Podcast mit Dr. Prof. Markus Moling

20. Oktober 2022

Im Jagdzeiten Podcast spricht die Moderatorin Carolin Binder mit Dr. Prof. Markus Moling über sein Buch „Wie wir jagen wollen“, über Grundfragen des Jagens – etwa, ob man Tiere töten darf – und darüber, wie wir Jäger mit den Geschöpfen Gottes umgehen. Das Interview ist eine jagdethische Reflexion, die sehr interessant und vor allem hörenswert ist!

Den Podcast können Sie hier nachhören: www.jagdzeit.de/podcast/

Rehwildsymposium

Rehwildsymposium

20. Oktober 2022

Das Rehwild zeichnet sich durch seine hohe Anpassungsfähigkeit aus. Doch welche Faktoren beeinflussen die Bestandsdynamik in den Alpen? Sichtbarkeit, Zuwachs, Lebensraum, Klima und Konkurrenz spielen in unterschiedlichsten Variationen zusammen. Bei diesem Symposium berichten Wissenschaftler und Fachleute über den aktuellen Wissensstand zur Wildart Reh im Alpenraum.

Das Symposium wird am 12. November 2022 in Tirol und am 25. November 2022 in der Steiermark abgehalten.

Weitere Informationen zur Veranstaltung finden Sie unter: www.tjv.at/veranstaltung/rehwildsymposium