Revier Klausen: Südtiroler des Tages

Revier Klausen: Südtiroler des Tages

29. Mai 2025

Revierleiter Alfons Pfattner nimmt die Auszeichnung Goldene Auerhenne stellvertretend für das gesamte Revier Klausen entgegen und wurde somit zum Südtiroler des Tages gewählt.

Hier geht’s zum Beitrag: https://www.suedtirol1.it/beitrag/suedtiroler-des-tages-alfons-pfattner/ref/4326

Jagdliches Brauchtum und Engagement für die Natur würdigen

Jagdliches Brauchtum und Engagement für die Natur würdigen

26. Mai 2025

Klausner Jäger bekommen Wild- und Naturschutzpreis „Goldene Auerhenne“

Der Südtiroler Jagdverband blickt auf ein sehr erfolgreiches Jahr zurück und lässt mit dem neuen Wild- und Naturschutzpreis „Goldene Auerhenne“ aufhorchen. Die Auszeichnung wird für besondere Leistungen zugunsten des Wildes verliehen und ging heuer an das Jagdrevier Klausen. Die Klausner Jäger engagieren sich seit vielen Jahren für die Natur und brachten allein im Jahr 2024 rund 1000 unentgeltliche Stunden für Lebensraumverbesserung, Kitzrettung, Wissensvermittlung und Wildmonitoring auf. Für die Goldene Auerhenne nominiert wurden außerdem das Jagdrevier Riffian-Kuens und das Jagdrevier Pfeffersberg. Die „Goldene Auerhenne“ wird von den Südtiroler Raiffeisenkassen unterstützt.

Immer mehr Reviere ergreifen Initiative für die Natur. Für die Goldene Auerhenne 2025 wurden die Reviere Pfeffersberg, Klausen und Riffian-Kuens nominiert. Der Wild- und Naturschutzpreis wird von den Südtiroler Raiffeisenkassen finanziell unterstützt.

Neues Buch über Jägerbrauch

Im Rahmen der Vollversammlung wurde auch die aktuelle Publikation des Jagdverbandes präsentiert. In diesen Tagen ist das Buch „Alte Hüte, gute Bräuche – Jägerbrauch in Südtirol“ erschienen. Die Autoren Ulrike Raffl und Heinrich Aukenthaler beantworten darin alle Fragen rund um den Jägerbrauch in Südtirol. Die Fotos stammen von zwei Schnalser Jägerinnen, die ein Jahr lang die Büchse mit der Fotokamera tauschten.

Werte und Traditionen erhalten. Bei der Vollversammlung stellte die Arbeitsgruppe des SJV die neue Tirolensie „Alte Hüte, gute Bräuche – Jägerbrauch in Südtirol“ vor. Von links: Walter Götsch, Helga Stecher, die Fotografinnen Simone und Nicol Santer, Andreas Pircher sowie die Autoren Heinrich Aukenthaler und Ulrike Raffl mit SJV-Geschäftsführer Benedikt Terzer.

Luis Durnwalder erhält das Große Goldene Ehrenzeichen des Südtiroler Jagdverbandes

Mit einer Ehrung überrascht wurde Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder. Für seine Verdienste rund um das Jagdwesen verlieh ihm der Südtiroler Jagdverband das Große Goldene Ehrenzeichen. Durnwalder ist damit der Erste, der diese höchste Auszeichnung, die der Jagdverband zu vergeben hat, erhält. 50 Jahre lang gestaltete er die Südtiroler Jagdpolitik und stellte viele wichtige Weichen für die Jagd.

Für seine Verdienste rund um das Jagdwesen wurde Luis Durnwalder das Große goldene Ehrenzeichen des Südtiroler Jagdverbandes verliehen, die höchste Auszeichnung, die der Jagdverband zu vergeben hat. Von links: SJV-Geschäftsführer Benedikt Terzer, Vize-Landesjägermeister Guido Marangoni, Alt-Landeshauptmann Luis Durnwalder, Vize-Landesjägermeister Eduard Weger und Landesjägermeister Günther Rabensteiner.

Die Südtiroler Jäger haben den Alt-Landeshauptmann in Ehren. Der Applaus für Luis Durnwalder wollte gar nicht mehr enden.

Über 10.000 Arbeitsstunden für Wild und Natur aufgebracht

Landesjägermeister Rabensteiner dankte den Revierleitern, Jagdaufsehern, Hundeführern, den Jagdhornbläsern und den vielen freiwilligen Kitzrettern des Landes sowie dem Vorstand, dem Geschäftsführer und dem SJV-Team. Im vergangenen Jahr sind die Jagdaufseher zu 995 Wildunfällen ausgerückt, es wurden 1.580 Kitze gerettet und über 7.400 Stunden ehrenamtlich für die Kitzrettung sowie rund 2.500 Arbeitsstunden für Lebensraumverbesserungen aufgebracht. Die Südtiroler Jagdhornbläser traten über 300-mal auf.

Über 10.000 Arbeitsstunden für Wild und Natur aufgebracht

Landesjägermeister Rabensteiner dankte den Revierleitern, Jagdaufsehern, Hundeführern, den Jagdhornbläsern und den vielen freiwilligen Kitzrettern des Landes sowie dem Vorstand, dem Geschäftsführer und dem SJV-Team. Im vergangenen Jahr sind die Jagdaufseher zu 995 Wildunfällen ausgerückt, es wurden 1.580 Kitze gerettet und über 7.400 Stunden ehrenamtlich für die Kitzrettung sowie rund 2.500 Arbeitsstunden für Lebensraumverbesserungen aufgebracht. Die Südtiroler Jagdhornbläser traten über 300-mal auf.

Alte Hüte, gute Bräuche – Jägerbrauch in Südtirol

Alte Hüte, gute Bräuche – Jägerbrauch in Südtirol

15. Mai 2025

Das jagdliche Brauchtum verbindet Jägerinnen und Jäger in ihrem Respekt vor Natur und Wild. Es enthält eine Vielfalt von Traditionen und ethischen Geboten, aber auch einige Tabus, die sich die Jägerschaft im Laufe der Zeit selbst auferlegt hat.

Unsere Mitarbeiterin Ulrike Raffl und der Jagdexperte Heinrich Aukenthaler haben sich gemeinsam mit einer Arbeitsgruppe diesem Thema gewidmet und ein Buch verfasst. Es soll den Jägerinnen und Jägern unseres Landes und darüber hinaus als Leitfaden dienen, was alles zum Selbstverständnis unserer Zunft gehört: was sich im jägerischen Tun geziemt, wie wir uns kleiden, wie wir freudige und traurige Ereignisse begehen und nicht zuletzt, welche jagdlichen Ausdrücke wir in unserem Wortschatz bewahren wollen.

Der von den Jägerinnen und Fotografinnen Simone und Nicol Santer wunderschön bebilderte Band stellt aber auch eine Tirolensie dar und richtet sich an alle an unserer Volkskultur interessierten Personen.

Alte Hüte, gute Bräuche – Jägerbrauch in Südtirol
Herausgeber: Südtiroler Jagdverband
Athesia-Verlag
Hardcover, 127 Seiten, bebildert und illustriert
Ab sofort im Buchhandel erhältlich

 

 

Podiumsdiskussion „Wolf, Wald & Wild“

Podiumsdiskussion „Wolf, Wald & Wild“

8. Mai 2025

Am Dienstag, den 13. Mai 2025 findet um 19 Uhr eine Podiumsdiskussion zum Thema „Wolf, Wald & Wild“ statt. Die Veranstaltung wird vom Verein Grünes Kreuz, für Jagd & Natur in Wien organisiert.

Wer es nicht schafft einen Kurztrip nach Wien zu unternehmen, kann die Veranstaltung auch online via Zoom verfolgen. Für die Online-Teilnahme ist keine Anmeldung notwendig.

Zoom-Link: https://us06web.zoom.us/j/81908357092?pwd=kaa84aTvRb6n0WTr9wnSE68DEONTat.1
Meeting-ID: 819 0835 7092 Kenncode: 095830

Weitere Details zur Veranstaltung auf der Webseite https://www.verein-grueneskreuz.at/details

 

Foto: Christian Elzenbaumer

Vortrag und Seminar: Der sichere und präzise Schuss auf Schalenwild

Vortrag und Anschuss-Seminar: Der sichere und präzise Schuss auf Schalenwild

28. April 2025

Vortrag

Am 30. Mai, mit Beginn um 19:00 Uhr, referiert Stefan Mayer von der Schweißhundestation Südschwarzwald über das Verhalten vor, während und nach dem Schuss. Die Veranstaltung findet im Josef-Maschler-Haus in Tschars (Hauptstraße 20, 39020 Kastelbell-Tschars) statt.
Alle Jägerinnen und Jäger sind herzlich dazu eingeladen. Die Teilnahme am Vortrag ist kostenlos und es ist keine Anmeldung notwendig.

Weitere Infos zur Veranstaltung hier im Flyer.

 

Anschuss-Seminar

Am 1. Juni, mit Beginn um 9 Uhr, findet das Anschuss-Seminar mit Daniela und Stefan Mayer statt. Die beiden Nachsuche-Experten gehen auf alle wichtigen Themen rund um Anschuss, Anschussbeurteilung und Nachsuche ein. Am Vormittag findet eine theoretische Einführung statt. Nach dem gemeinsamen Mittagessen geht es dann weiter zum praktischen Teil im Revier. Treffpunkt ist das Jägerheim Kastelbell/Tschars (Sportzone Schlums, Linterweg 1).

Alle interessierten Jägerinnen und Jäger sind herzlich eingeladen. Die Teilnehmerzahl ist auf 25 Personen begrenzt. Die Teilnahme am Seminar ist kostenlos. Anmeldungen bitte per Mail an: nadia.kollmann@jagdverband.it

Weitere Infos zur Veranstaltung hier.

Neuer Jagdaufseherlehrgang startet im Februar 2026

Neuer Jagdaufseherlehrgang startet im Februar 2026

24. April 2025

Das Aufgabenfeld ist weit gespannt. Im Frühsommer koordinieren die Jagdaufseher die Kitzrettung und beteiligen sich maßgeblich an den Wildzählungen, die als Grundlage für die Abschusspläne dienen. Hochsaison ist im Herbst zur Hauptjagdzeit. Ein wichtiger Teil ihrer Arbeit ist der Aufsichts- und Kontrolldienst, auch außerhalb der Jagdzeit. Viele der Jagdaufseher führen außerdem einen Schweißhund und leisten wertvolle Nachsuchearbeit, nicht nur bei Wildunfällen. Mit Rat und Tat stehen sie der Jägerschaft und der Revierleitung bei verschiedenen Fragestellungen zur Seite.

Wenn die Beschreibung dein Interesse geweckt hat, dann bietet sich bald eine tolle Gelegenheit: Im Februar 2026 startet an der Forstschule Latemar ein neuer Jagdaufseherlehrgang. Er wird vom Amt für Wildtiermanagement zusammen mit dem Südtiroler Jagdverband organisiert. Die Ausschreibung und das Auswahlverfahren finden im Herbst 2025 statt. Nähere Informationen werden rechtzeitig veröffentlicht.

Voraussetzungen für die Teilnahme am Lehrgang sind:

  •  geistige und körperliche Eignung für die mit der Ausübung der Jagdaufsicht verbundenen Aufgaben
  •  Abschluss der Pflichtschule
  • bestandene Jägerprüfung sowie gültiger Jagdgewehrschein
  • guter Leumund
  • Zweisprachigkeitsnachweis Niveau B1 (ehemals C)

Um sich vor Antritt der Ausbildung bereits ein Bild über den Beruf machen zu können, gibt es heuer die Möglichkeit, hauptberufliche Jagdaufseher im Dienst zu begleiten. Wer gerne an diesen Schnuppertagen teilnehmen möchte, schreibt bitte eine Mail an info@jagdverband.it mit folgenden Angaben: Vor- und Nachname, Mailadresse, Telefonnummer sowie Wohnort.
Wir setzen uns mit Dir in Verbindung, um einen Termin zu vereinbaren.