WILD-RAGÙ: Rezepte für eine zeitgemäße Jagd

WILD-RAGÙ: Rezepte für eine zeitgemäße Jagd!

5. Februar 2026

Weiter geht’s mit unserer monatlichen Podcastreihe Wild-Ragù. Die Hör-Serie will Fakten liefern zu brisanten und emotional aufgeladenen Fragestellungen rund um die Jagd und eine differenzierte Diskussion anstoßen. Expertinnen und Experten aus dem In- und Ausland kommen zu Wort, befragt von der Journalistin Anita Rossi.

Folge 2

Naturschutz versus Jagd – Kann Jagd angewandter Naturschutz sein?

Die zweite Folge von Wild-Ragù dreht sich um ein viel diskutiertes Thema. Die Jägerschaft beruft sich oft darauf, dass Jagd angewandter Naturschutz sei. Aber ist das wirklich so? Nadia Kollmann hat für dieses brisante Thema einen renommierten Experten auf diesem Gebiet um seine Meinung gebeten: Prof. Dr. Klaus Hackländer. Er ist Vorstand der Deutschen Wildtierstiftung und Leiter des Institutes für Wildbiologie und Jagdwirtschaft an der Universität für Bodenkultur in Wien. Wie es in Südtirol um dieses Thema bestellt ist, hat Anita Rossi im zweiten Teil der Folge beim Geschäftsführer des Südtiroler Jagdverbandes Benedikt Terzer in Erfahrung gebracht.

 

Die Podcastreihe findet ihr auf unserer Podcast-Seite.
Also viel Freude beim Reinhören!

Ein Dank an Swarovski Optik für die Unterstützung!

„Alte Hüte, gute Bräuche“ erhält Auszeichnung

„Alte Hüte, gute Bräuche“ erhält Auszeichnung

3. Februar 2026

Alljährlich sind die Leser der Zeitschrift „Wild und Hund“ dazu aufgerufen, die besten Neuerscheinungen auf dem Jagdbuchmarkt zu wählen. In diesem Jahr stand auch unser neues Buch „Alte Hüte, gute Bräuche – Jägerbrauch in Südtirol“ auf der Bestenliste.

Das Gemeinschaftswerk der Autoren Heini Aukenthaler und Ulli Raffl und der Fotografinnen Simone und Nicol Santer wurde mit dem 3. Preis ausgezeichnet. Vize-Landesjägermeister Guido Marangoni nahm den Preis auf der Messe Jagd & Hund in Dortmund entgegen.

 

SJV-Tätigkeitsbericht 2025

SJV-Tätigkeitsbericht

29. Jänner 2026

Im Südtiroler Jagdverband beschäftigen wir uns jedes Jahr mit einer Vielzahl an Tätigkeiten. Gemeinsam mit über 6.000 Südtiroler Jägerinnen und Jägern und hunderten ehrenamtlichen Funktionären auf Revier-, Bezirks- und Landesebene und 68 hauptberuflichen Jagdaufsehern arbeiten wir tagtäglich daran, dass das Jagdwesen in Südtirol wie gewohnt solide funktioniert.

Auch im vergangenen Jahr standen wieder zahlreiche, umfassende Tätigkeiten auf dem Programm, die wir im Tätigkeitsbericht 2025 für euch zusammengefasst haben.

Den Bericht findet ihr hier im Downloadbereich, schaut rein!

 

Ergebnisse Landeswintersporttag 2026

Goldene Auerhenne 2026

Goldene Auerhenne 2026

22. Jänner 2026

Wie bereits im letzten Jahr vergibt der Südtiroler Jagdverband auch heuer wieder den SJV Wild- und Naturschutzpreis „Goldene Auerhenne“ an besonders engagierte Reviere im Land. Ausgezeichnet werden unter anderem Tätigkeiten in den Bereichen der Lebensraumpflege und -verbesserung, Umweltbildung sowie Kitzrettung. Zahlreiche Reviere setzen eigenständig Projekte zum Schutz und Erhalt der Wildtiere und ihrer Lebensräume um und leisten einen wichtigen Beitrag zur Sensibilisierung der Öffentlichkeit.

Mit dem Preis „Goldene Auerhenne“ will der Südtiroler Jagdverband diesen ehrenamtlich geleisteten Initiativen im Interesse von Natur und Wild mehr Sichtbarkeit geben. Die Bewerbungsfrist läuft bis zum 27. Februar 2026.

Alle Informationen zur „Goldenen Auerhenne“ sowie ein kurzes Portrait der letztjährigen Preisträger sind hier zu finden: https://jagdverband.it/goldene-auerhenne 

Der Preis wird mit freundlicher Unterstützung der Südtiroler Raiffeisenkassen finanziert.

Länderübergreifende Anstrengungen für das Auerwild

Länderübergreifende Anstrengungen für das Auerwild

15. Jänner 2026

Foto: Michael Mantinger

Längst nicht jeder hat ihn einmal zu Gesicht bekommen, obwohl er ein Vogel von stattlicher Größe ist und in Südtirol heimisch. Die Rede ist vom Auerhahn. Ein länderübergreifendes Projekt kümmert sich nun um den Schutz dieser charismatischen Raufußhuhnart.

Foto: Eurac Research – Annelie Bortolotti

„Auerhuhn im Fokus“, so nennt sich das Projekt, an dem seit dem vergangenen Jahr mehrere Partner aus Südtirol und Österreich, darunter auch der Südtiroler Jagdverband, zusammenarbeiten. Die Ziele des Projektes sind es, die genetische Diversität der in Südtirol noch lebenden Auerwildpopulationen zu erfassen, geeignete Monitoringmethoden auszutesten und eine Managementstrategie für die noch vorhandenen Populationen zu erarbeiten. Das Auerhuhn ist in der EU-Vogelrichtlinie im Anhang I angeführt. Das bedeutet, dass die Lebensräume des Auerwildes besonders geschützt werden müssen, um das Überleben und die Vermehrung der Art sicherzustellen.

Foto: Eurac Research – Annelie Bortolotti

Seit der große Hahn, wie der Auerhahn in der Jägersprache oft auch genannt wird, in Südtirol nicht mehr bejagt werden darf, ist das Wissen um die Wildart stetig zurück gegangen. Es wurden keine Zählungen mehr durchgeführt und daher gibt es heute in vielen Teilen des Landes nur mehr ein sehr lückenhaftes Wissen über die Vorkommen. Dem soll dieses Projekt nun entgegenwirken. Ende des letzten Jahres hat eine große Einschulung aller Jagdaufseher und Forststationen des Landes stattgefunden, die in diesem Winter das Material für die genetischen Analysen sammeln werden. Zusätzlich wurden an ausgewählten Orten spezielle Aufnahmegeräte, sogenannte Songmeter installiert, die die Balzrufe des Auerwildes aufzeichnen und mithilfe von KI auswerten sollen. Das Projekt „Auerhuhn im Fokus“ ist ein starkes Zeichen für den Artenschutz in Südtirol und für eine wertvolle Zusammenarbeit verschiedener Partner, auch über die Landesgrenzen hinweg.