Am 27. Juni ist Siebenschläfertag!

Am 27. Juni ist Siebenschläfertag!

25. Juni 2026

„Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.“

So lautet eine bekannte Bauernregel, die erstaunlich oft recht hat. Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 70 Prozent hält sich das Wetter an diesem Lostag wirklich wochenlang. Meteorologisch zählt zwar nicht der einzelne Stichtag, sondern die großräumige Wetterlage in den letzten Juni und ersten Julitagen. Doch genau dieses Zeitfenster sieht in diesem Jahr glühend heiß aus. Wie es den Wildtieren damit geht, lest ihr in der aktuellen Ausgabe der Jägerzeitung.

Der Siebenschläfertag am 27. Juni hat übrigens nichts mit dem Nagetier zu tun. Vielmehr geht dieser Lostag auf eine alte Legende zurück: Sieben junge Christen suchten in der Zeit der Christenverfolgung um das Jahr 250 n. Chr. in einer Berghöhle Zuflucht, weil sie gezwungen wurden, sich vom christlichen Glauben abzuwenden. Sie wurden entdeckt und lebendig eingemauert. Der Legende nach starben sie nicht, sondern schliefen 195 Jahre lang. Am 27. Juni 446 wurden sie zufällig entdeckt, wachten auf, bezeugten den Glauben an die Auferstehung der Toten und starben wenig später.

 

Foto: Matthäus Tumler

Neues Buch: „Alla scoperta degli animali selvatici“

Neues Buch: „Alla scoperta degli animali selvatici“

18. Juni 2026

Ein Bilderbuch für kleine und große Spurensucher, Fährtenleser, Waldläufer, Vogelkundler und Wildtierbeobachter – und für alle, die es noch werden wollen.

Das Werk wurde ursprünglich in deutscher Sprache von Hubert Zeiler und Igor Piculin gestaltet und im Verlag Der Anblick veröffentlicht. Für die italienische Ausgabe wurden die Texte vom Südtiroler und Trentiner Jagdverband sorgfältig übersetzt.

 

Im Mittelpunkt steht die heimische Tierwelt, die in diesem Buch auf anschauliche und kindgerechte Weise vermittelt wird. Wer aufmerksam durch Wälder, Wiesen und Gebirge streift, merkt schnell, dass sich die Natur im Jahresverlauf ständig verändert: Gerüche, Geräusche und das Verhalten der Tiere folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten. Durch einfache Erklärungen und anschauliche Darstellungen lernen junge Leserinnen und Leser, Tiere zu erkennen, Spuren zu deuten und Lebensräume in der Natur besser zu verstehen. So entsteht ein erstes Bewusstsein dafür, dass Natur nicht nur beobachtet, sondern auch geschützt werden muss.

Das Buch ist beim Südtiroler Jagdverband erhältlich und außerdem Bestandteil des didaktischen Materials im „Jäger-Rucksack“, der für Wild- und Waldpädagogikeinheiten ausgeliehen werden kann.

Im Wald leben viele Wildtiere wie der Hirsch, der Baummarder und der Dreizehenspecht. Im Buch können Kinder mehr über diese Tiere und ihren Lebensraum erfahren.

Vortragsreihe zur Gamsbejagung

Vortragsreihe zur Gamsbejagung

11. Juni 2026

Seit Anfang des Jahres organisiert der Südtiroler Jagdverband regelmäßig Vorträge zu den Entwicklungen und Herausforderungen der Gamsbejagung in den verschiedenen Bezirken und Revieren Südtirols. Warum alte Böcke und Geißen für die soziale Stabilität der Rudel unerlässlich sind und welche negativen Folgen eine zu späte Bejagung der Geißen im November haben kann, erklärte der Schnalser Jagdaufseher Kaspar Götsch bei einem Onlinevortrag im April. Das Video kann hier nachgeschaut werden: Bewirtschaftung des Gamswildes mit Kaspar Götsch

Der nächste Vortrag findet auf Einladung der Reviere Moos, St. Martin, St. Leonhard und Riffian statt. Am 12. Mai um 19:30 Uhr wird Götsch im Vereinshaus in St. Leonhard in Passeier auf die lokale Situation der Gamsbejagung eingehen und Ansätze für eine bessere Bejagung des Gamswildes in den Revieren aufzeigen.

Alle Jägerinnen, Jäger und Jagdaufseher sind herzlich eingeladen.

Treffsichere Jägerinnen und Jäger

Treffsichere Jägerinnen und Jäger – Landesjägerschießen in Moos in Passeier

6. Juni 2026

Präzision, Konzentration und eine ruhige Hand – darauf kam es am Samstag, 6. Juni beim Landesjägerschießen in Rabenstein an. 342 Jägerinnen und Jäger aus allen Landesteilen nutzen die Gelegenheit, um ihr Können am Schießstand zu beweisen.

Gefordert sind dabei nicht nur Treffsicherheit, sondern auch ein versierter Umgang mit der Jagdwaffe. Die Teilnehmer hatten 15 Minuten Zeit, um auf eine Distanz von 200 Metern drei Wertungsschüsse auf unterschiedliche Zielscheiben abzugeben.

In der Wertungsklasse Repetierbüchse erreichte Martin Hofer aus Mals das beste Ergebnis. Den Sieg in der Kategorie Kipplaufbüchse holte sich Manuel Oberhofer aus Kastelbell.

Auch die Bezirke traten im Mannschaftsbewerb gegeneinander an. Für die Wertung werden die Ergebnisse der jeweils fünf erfolgreichsten Schützen eines Bezirkes herangezogen. Den Mannschaftssieg sicherte sich der Bezirk Vinschgau vor den Bezirken Meran und Oberpustertal.

Insgesamt erlangten 104 Schützen das Leistungsabzeichen des Jagdverbandes in Gold, 149 in Silber und 89 in Bronze.
Das Landesjägerschießen zählt seit Jahren zu den festen Terminen im Veranstaltungskalender des Südtiroler Jagdverbandes und verbindet sportlichen Ehrgeiz mit dem freundlichen Austausch unter Jägerinnen und Jägern aus allen Landesteilen.

Kategorie Repetierer

  1. Martin Hofer
  2. Johannes Blaas
  3. Eva Maria Kürner

Kategorie Kipplauf

  1. Manuel Oberhofer
  2. Thomas Mair
  3. Eduard von Dellemann

Von links: Vize-Landesjägermeister Eduard Weger mit den Erstplatzierten in der Kategorie Kipplauf Thomas Mair (2. Platz) und Eduard von Dellemann (3. Platz), sowie in der Kategorie Repetierer Johannes Blaas (2. Platz), Martin Hofer (1. Platz) und Eva Maria Kürner (3. Platz). Mit ihnen freute sich Landesjägermeister Günther Rabensteiner (ganz rechts). Nicht im Bild: Manuel Oberhofer, Sieger in der Kategorie Kipplauf.

Sieger in der Mannschaftswertung war heuer der Bezirk Vinschgau. Die besten Vinschger Schützen waren (von links): Martin Hofer, Eva Maria Kürner, Otto Platzer und Hannes Trafoier. Nicht im Bild: Manuel Oberhofer

Fotos: Ulli Raffl

 

Bester Schütze des Landes in der Kategorie Repetierer ist Martin Hofer aus Mals.

Ergebnisse der Jägerschießen 2026

Ergebnisse der Jägerschießen 2026

Bezirk Brixen 13. Juni 2026

Das Bezirksschießen von Brixen fand heuer in Pfunders (Samerhof) statt.

Sieger Kategorie Kipplauf: von links Markus Weger (2. Platz), Alois Neumair (1. Platz) und Helmuth Senn (3. Platz)

Von links: Benjamin Huber (Sieger Tiefschuss), Oswald Weissteiner (Sieger Repetierer), Johann Fischnaller (Gewinner Verlosung) und Leon Torggler (Gewinner Verlosung)

Bezirk Meran 23. Mai 2026

Das Bezirksschießen von Meran fand heuer in Rabenstein in Moos in Passeier statt. 

Bezirk Vinschgau 16. Mai 2026

Das Bezirksschießen des Vinschgau fand heuer im Jagdrevier Graun im Schotterloch statt. 

Die Sieger der Kategorie Repetierer: von links Bezirksschießreferent Dietrich Spiess, Meinrad Telser (Platz 3), Martin Brenner (Platz 1), Christoph Platzer (Platz 2) und Bezirksjägermeister Günther Hohenegger

Die Sieger der Kategorie Kipplauf: von links Bezirksschießreferent Dietrich Spiess, Erhard Thanei (Platz 3), Sebastian Plangger (Platz 1), Martin Pircher (Platz 2) und Bezirksjägermeister Günther Hohenegger

Bezirk Oberpustertal 9. Mai 2026

Sieger Mannschaftswertung

Sieger Hirschkaliber

Sieger Kategorie Kipplauf

Bezirk Unterland – 9. Mai 2026

Das Bezirksschießen des Unterlandes fand heuer im Jagdrevier Laag beim Klösterle in St. Florian in der Gemeinde Neumarkt bei angenehmen sonnigem Wetter statt.

Seit einigen Jahren hält sich die Teilnehmerzahl mit 56  Eingeschriebenen recht konstant.

Ein Dank gilt allen Revieren, die teilgenommen und auch einen Preis
gestiftet haben. Ein herzlicher Dank geht auch an alle Sponsoren, welche
für reichlich Preise sorgten, sodass jeder Teilnehmer einen Preis
erhielt. Für einen reibungslosen Verlauf der Veranstaltung sorgten die Jagdaufseher, für das leibliche Wohl und ein Rahmenprogramm sorgten die Laager Jäger mit ihren Frauen. Herzlichen Dank an alle! 

Schießreferent Karl Zambaldi

Vorne die Sieger der Kategorie Kipplauf, hinten jene der Kategorie Repetierer

 

Bezirk Bruneck – 24. und 25. April 2026

Von links: Schießreferent Manfred Plaickner, Reinhard Kammerer, Werner Clara, Renzo Vesco, Richard Gruber, Meinhard Steiner, Hannes Clara und Bezirksjägermeister Paul Steiner

Am 24. und 25. April veranstaltete der Jagdbezirk Bruneck im Schießstand von St. Lorenzen sein traditionelles Bezirksschießen. Die Veranstaltung bietet alljährlich eine wichtige Gelegenheit, Jagdwaffen rechtzeitig vor Beginn der neuen Jagdsaison zu überprüfen.

Für einen reibungslosen Ablauf sorgten auch heuer Schießreferent Manfred Plaickner und sein engagiertes Team. Mit insgesamt 110 Teilnehmern in den Kategorien Repetierer und Kipplauf war das Interesse sogar größer als in den Vorjahren. Zugelassen waren ausschließlich Kaliber, die für die Rotwildjagd geeignet sind, mit einem Mindestgeschossdurchmesser von 6,5 Millimetern.

Im Rahmen des Wettbewerbs wurden die Schießnadeln des Bezirkes in Gold, Silber und Bronze vergeben. Zudem stellten die Jagdreviere, Sponsoren sowie der Bezirk Bruneck auch in diesem Jahr zahlreiche hochwertige Preise zur Verfügung. Die jeweils drei Erstplatzierten jeder Kategorie durften sich über eine kunstvoll gestaltete Schießscheibe freuen.

Darüber hinaus wurden unter allen Teilnehmern mehr als 40 attraktive Sach- und Jagdpreise verlost, darunter Jagderlaubnisscheine auf zwei Gamsjahrlinge, Rehwild sowie Tageskarten für Murmeltiere und Niederwild.

Der Veranstalter bedankt sich herzlich bei allen Revieren und Sponsoren für die großzügige Unterstützung, die maßgeblich dazu beiträgt, das Bezirksschießen für alle Teilnehmer besonders attraktiv zu gestalten.

Bezirk Bozen – 11. April 2026

Die Gewinner in der Kategorie Repetierer: von links Rainer Lang (3.), Udo Karnutsch (1.) und Arnold Oberkalmsteiner (2.)

Die Gewinner in der Kategorie Kipplauf: von links Rainer Lang (3.), Udo Karnutsch (1.) und Ulrich Perkmann (2.)

Jagertoge in Ratschings – 11.-12. April 2026

WILD-RAGÙ: Rezepte für eine zeitgemäße Jagd

WILD-RAGÙ: Rezepte für eine zeitgemäße Jagd!

4. Juni 2026

Wald ist Lebensraum, Wirtschaftsraum und Erholungsort zugleich. Doch was passiert, wenn Wildtiere, Forstwirtschaft, Tourismus und Freizeitnutzung aufeinandertreffen?

Folge 6

Der Wald und das Wild

In dieser Folge spricht Anita Rossi mit dem renommierten österreichischen Forstwissenschaftler Friedrich Reimoser über Wildschäden, Jagddruck, Schadenstoleranz und die Frage, wie ein „Wald mit Wild“ gelingen kann. Ergänzend erklärt der Südtiroler Wildbiologe Josef Wieser ökologische Zusammenhänge, Abschussplanung und die konkrete Situation in Südtirol.

Alle Folgen findet ihr auf unserer Podcast-Seite.
Hört jetzt rein!

Ein Dank an Swarovski Optik für die Unterstützung!