Auf den Spuren der Wildtiere in der Kinderstadt MiniBZ

Auf den Spuren der Wildtiere in der Kinderstadt MiniBZ

9. Juli 2026

Foto: Franziska Raffl Steiner

Vom 22. Juni bis zum 3. Juli wurde die Messehalle Bozen zur MiniBZ-Kinderstadt. Rund 1.000 Kinder und Jugendliche zwischen 7 und 14 Jahren erkundeten verschiedene Berufsfelder und leiteten ihre eigene kleine Stadt.

Ein fixer Bestandteil der Kinderstadt war auch heuer wieder die Mini-Universität, die zum Forschen, Entdecken und Lernen einlud. Auch der Südtiroler Jagdverband war wieder mit dabei. An zwei Tagen schlüpfte unsere Mitarbeiterin Katharina Erlacher in die Rolle der Uni-Professorin und nahm die jungen Teilnehmerinnen und Teilnehmer mit auf Spurensuche. Welche Spuren hinterlassen Wildtiere im Wald? Und von welchem Tier stammen die Kotbällchen auf der Almwiese? Mit dem Lehrmaterial des Südtiroler Jagdverbandes wurden die Kinder selbst zu kleinen Fährtenlesern. Sie studierten Fährten und Lebensräume und kamen den heimischen Wildtieren Schritt für Schritt auf die Spur.

Neben dem Südtiroler Jagdverband beteiligten sich viele weitere Organisationen und Institutionen an der Gestaltung der MiniBZ und boten den jungen Stadtbewohnerinnen und Stadtbewohnern ein abwechslungsreiches Programm.

Wildtier SOS – Wann helfen, wann nicht?

Wildtier SOS – Wann helfen, wann nicht?

7. Juli 2026

Die Kampagne „Wildtier SOS – Wann helfen, wann nicht?“ gibt Tipps zum richtigen Umgang mit hilfsbedürftigen Vögeln und Säugetieren, darunter auch Igel und Fledermäuse. Die Infohefte und Poster werden in den Forststationen und Forstinspektoraten, Naturparkhäusern und Infostellen, in Nationalparkhäusern, beim Landesamt für Natur, beim Landesamt für Wildtiermanagement, im Naturmuseum Südtirol, beim Südtiroler Jagdverband, beim Pflegezentrum für die Vogelwelt und kleine Wildsäugetiere in Südtirol CRAB, im Pflegezentrum für Vogelfauna Schloss Tirol, beim betrieblichen tierärztlichen Dienst sowie in Kleintierarztpraxen, bei der Quästur und den Carabinieri aufgelegt.

Weitere Informationen gibt es hier: jagdverband.it/wildtier-sos/

WILD-RAGÙ: Rezepte für eine zeitgemäße Jagd

WILD-RAGÙ: Rezepte für eine zeitgemäße Jagd

2. Juli 2026

Der alpine Raum ist Lebensraum und Freizeitkulisse zugleich. Doch was bedeutet unser wachsender Bewegungsdrang für Wildtiere?

Folge 7: Das Wildtier & wir: Wem gehört der Berg?

In dieser Folge spricht Anita Rossi mit der Wildtierbiologin Dr. Christine Miller über Störungen im Lebensraum, die Rolle des Menschen am Berg und darüber, warum Wildtiere mehr Rückzugsräume brauchen. Ergänzend erzählt der Südtiroler Jagdwirt Luca Complojer, wie nachhaltige Bergnutzung und ein neues Bewusstsein für Wald und Wildtiere gelingen könnten.

Alle Folgen findet ihr auf unserer Podcast-Seite.
Hört jetzt rein!

Ein Dank an Swarovski Optik für die Unterstützung!

Am 27. Juni ist Siebenschläfertag!

Am 27. Juni ist Siebenschläfertag!

25. Juni 2026

„Wie das Wetter am Siebenschläfer sich verhält, ist es sieben Wochen lang bestellt.“

So lautet eine bekannte Bauernregel, die erstaunlich oft recht hat. Mit einer Wahrscheinlichkeit von rund 70 Prozent hält sich das Wetter an diesem Lostag wirklich wochenlang. Meteorologisch zählt zwar nicht der einzelne Stichtag, sondern die großräumige Wetterlage in den letzten Juni und ersten Julitagen. Doch genau dieses Zeitfenster sieht in diesem Jahr glühend heiß aus. Wie es den Wildtieren damit geht, lest ihr in der aktuellen Ausgabe der Jägerzeitung.

Der Siebenschläfertag am 27. Juni hat übrigens nichts mit dem Nagetier zu tun. Vielmehr geht dieser Lostag auf eine alte Legende zurück: Sieben junge Christen suchten in der Zeit der Christenverfolgung um das Jahr 250 n. Chr. in einer Berghöhle Zuflucht, weil sie gezwungen wurden, sich vom christlichen Glauben abzuwenden. Sie wurden entdeckt und lebendig eingemauert. Der Legende nach starben sie nicht, sondern schliefen 195 Jahre lang. Am 27. Juni 446 wurden sie zufällig entdeckt, wachten auf, bezeugten den Glauben an die Auferstehung der Toten und starben wenig später.

 

Foto: Matthäus Tumler

Neues Buch: „Alla scoperta degli animali selvatici“

Neues Buch: „Alla scoperta degli animali selvatici“

18. Juni 2026

Ein Bilderbuch für kleine und große Spurensucher, Fährtenleser, Waldläufer, Vogelkundler und Wildtierbeobachter – und für alle, die es noch werden wollen.

Das Werk wurde ursprünglich in deutscher Sprache von Hubert Zeiler und Igor Piculin gestaltet und im Verlag Der Anblick veröffentlicht. Für die italienische Ausgabe wurden die Texte vom Südtiroler und Trentiner Jagdverband sorgfältig übersetzt.

 

Im Mittelpunkt steht die heimische Tierwelt, die in diesem Buch auf anschauliche und kindgerechte Weise vermittelt wird. Wer aufmerksam durch Wälder, Wiesen und Gebirge streift, merkt schnell, dass sich die Natur im Jahresverlauf ständig verändert: Gerüche, Geräusche und das Verhalten der Tiere folgen dem Rhythmus der Jahreszeiten. Durch einfache Erklärungen und anschauliche Darstellungen lernen junge Leserinnen und Leser, Tiere zu erkennen, Spuren zu deuten und Lebensräume in der Natur besser zu verstehen. So entsteht ein erstes Bewusstsein dafür, dass Natur nicht nur beobachtet, sondern auch geschützt werden muss.

Das Buch ist beim Südtiroler Jagdverband erhältlich und außerdem Bestandteil des didaktischen Materials im „Jäger-Rucksack“, der für Wild- und Waldpädagogikeinheiten ausgeliehen werden kann.

Im Wald leben viele Wildtiere wie der Hirsch, der Baummarder und der Dreizehenspecht. Im Buch können Kinder mehr über diese Tiere und ihren Lebensraum erfahren.

Vortragsreihe zur Gamsbejagung

Vortragsreihe zur Gamsbejagung

11. Juni 2026

Seit Anfang des Jahres organisiert der Südtiroler Jagdverband regelmäßig Vorträge zu den Entwicklungen und Herausforderungen der Gamsbejagung in den verschiedenen Bezirken und Revieren Südtirols. Warum alte Böcke und Geißen für die soziale Stabilität der Rudel unerlässlich sind und welche negativen Folgen eine zu späte Bejagung der Geißen im November haben kann, erklärte der Schnalser Jagdaufseher Kaspar Götsch bei einem Onlinevortrag im April. Das Video kann hier nachgeschaut werden: Bewirtschaftung des Gamswildes mit Kaspar Götsch

Der nächste Vortrag findet auf Einladung der Reviere Moos, St. Martin, St. Leonhard und Riffian statt. Am 12. Mai um 19:30 Uhr wird Götsch im Vereinshaus in St. Leonhard in Passeier auf die lokale Situation der Gamsbejagung eingehen und Ansätze für eine bessere Bejagung des Gamswildes in den Revieren aufzeigen.

Alle Jägerinnen, Jäger und Jagdaufseher sind herzlich eingeladen.